Aktuelles

Engagement in der Corona-Krise

Aktuelle und ehemalige Stipendiatinnen und Stipendiaten unterstützen in der Corona-Krise: Wir freuen uns über das Engagement und stellen auf dieser Seite unterschiedliche Initiativen vor. Der Artikel wird laufend aktualisiert.

Stipendiatin Julia Schilling unterstützt Menschen, die auf Lebensmittel der aktuell geschlossenen Tafel angewiesen sind.

#studienfondshilft: Das Netzwerk-Team ruft alle Stipendiatinnen und Stipendiaten sowie Ehemalige zur Unterstützung ihrer Mitmenschen auf.

Stipendiatin Julia Schilling unterstützt Menschen, die auf Lebensmittel der aktuell geschlossenen Tafel angewiesen sind.

#studienfondshilft: Das Netzwerk-Team ruft alle Stipendiatinnen und Stipendiaten sowie Ehemalige zur Unterstützung ihrer Mitmenschen auf.

Crowdfunding-Kampagne: Lokale Lösungen in Afrika unterstützen

Alumnus Dr. Yanick Kemayou hat 2018 „Kabakoo Academies“ gegründet, ein innovatives Netzwerk von Lernstätten in Afrika. Ziel dieser „Häuser des Staunens“ ist es, die technische Ausbildung in Afrika voranzutreiben und verantwortungsbewusste Innovatoren auszubilden. In der Corona-Krise sind die Kabakoo-Lernenden sehr aktiv und haben beispielsweise in Mali eine Lieferkette für Stoffmasken mit lokalen Schneiderinnen und Schneidern aufgebaut oder arbeiten an der Entwicklung von Beatmungsgeräten. Um die Lösungen umzusetzen brauchen sie mehr Werkzeuge und Materialien. Yanick Kemayou hat deswegen eine Crowdfunding-Kampagne gestartet, um finanzielle Mittel für den Kauf von den benötigten Werkzeugen zu beschaffen. Hier geht es zur Crowdfunding-Kampagne. Weitere Infos zu den Kabakoo Academies sind hier zu finden.
 

Tafeln geschlossen: Lebensmittel für Betroffene

„Ich finde es schlimm, wenn Menschen Hunger leiden müssen. Ich will helfen und den Menschen etwas abgeben“, sagt Stipendiatin Julia Schilling. Viele Menschen sind auf die Hilfe der Tafeln angewiesen. Aufgrund der Corona-Krise mussten auch diese schließen. Gemeinsam mit weiteren Ehrenamtlichen hilft Julia Schilling den betroffenen Menschen in ihrer Heimatstadt Bad Salzuflen und hat ein Hilfe-Telefon eingerichtet. Die Hilfe kann anonym erfolgen, die Betroffenen können sich dort melden und die Lebensmittel an einem vereinbarten Ort abholen. Beim Verpacken wird streng auf die Einhaltung der Hygienebestimmungen geachtet. Die Lebensmittel werden von Bäckereien oder Einkaufsmärkten gespendet. Aus datenschutzrechtlichen Gründen kann Julia Schilling keinen direkten Kontakt zu den betroffenen Kunden der Tafel aufnehmen. Sie macht über Aushänge an Tankstellen, in Autos der Helfenden und Apotheken sowie über Facebook auf die Aktion aufmerksam.
 

#coronaschoolgermany

Die Schulen sind geschlossen und die Schülerinnen und Schüler Zuhause. Viele brauchen Hilfe bei Aufgaben und haben Fragen. Studierende unterstützen jetzt ehrenamtlich Schülerinnen und Schüler online und entlasten Eltern. Über die Plattform Corona School können jetzt interessierte Studierende mit Schülerinnen und Schülern zusammenkommen. Stipendiatin Mareen Wippermann hat sich auf der Plattform registriert und engagiert sich jetzt bei der Corona School. Per Video-Chat beantwortet sie die Fragen von Schülerinnen und Schülern. Weitere Infos unter: https://www.corona-school.de/
 

#wirvscorona

Stipendiat Raphael Reimann hat sich mit anderen Studierenden zusammengeschlossen, um kleinen Geschäften und Selbstständigen in und um Paderborn während der Corona-Krise zu helfen. Auf der Plattform wirvscorona.de gibt es die Möglichkeit viele kleine Geschäfte, Restaurants, Bars o.ä., die von den verpflichtenden Schließungen betroffen sind, zu unterstützen. Die Gruppe der Studierenden hat kein wirtschaftliches Interesse; ihre Motivation ist sich solidarisch zu zeigen und sie verfolgen das Ziel, das soziale und kulturelle Leben in Paderborn und Umgebung aufrechtzuerhalten. Weitere Informationen unter www.wirvscorona.de


#studienfondshilft: Aufruf des Netzwerk-Teams

Das Team vom Studienfonds-Netzwerk hat die Aktion #studienfondshilft ins Leben gerufen und fordert alle Stipendiatinnen und Stipendiaten sowie Ehemalige zum Engagement auf: „Soziale Kontakte müssen auf ein Minimum beschränkt werden, damit Risikogruppen geschützt werden und das Gesundheitssystem nicht überlastet. Das trifft vor allem Eltern, bei denen Kinderbetreuung und der Beruf mitunter nun nicht mehr unter einen Hut zu bringen sind und auch diejenigen, die aufgrund von Vorerkrankungen oder altersbedingt besonders auf sonst alltägliche Dinge Rücksicht nehmen oder gar verzichten müssen. Aus diesem Grund sind nun wir alle gefragt, diese Menschen zu unterstützen! Wir vom Studienfonds-Netzwerk möchten dies zum Anlass nehmen, euch zu mobilisieren! Nie war es einfacher und wichtiger, sich im Kleinen zu engagieren. Ob das Einkaufen für die älteren Nachbarn oder Gassi Gehen mit dem Hund – jede kleine Hilfe zählt, damit die Infektionsrisiken so niedrig wie möglich bleiben.

Unter diesem Link findet ihr einen Aushang von der Caritas, den ihr beispielsweise an eure Haustür hängen könnt, um euren Nachbarn Unterstützung anzubieten und einen lokalen Pool an HelferInnen aufzubauen. Nutzt die Möglichkeiten und die frei gewordenen Kapazitäten, um in eurer direkten Umgebung zu helfen und weitere Hilfe zu mobilisieren!“