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15 Jahre, 15 Millionen

Studienfonds OWL hat seit der Gründung im Jahr 2006 Stipendiengelder in Höhe von 15 Millionen Euro an Studierende in Ostwestfalen-Lippe ausgeschüttet

Paderborn, 7.10.2021. Mit Beginn des Wintersemesters 2021/22 wurde für die regionale Stiftung eine wichtige Marke erreicht: 15 Millionen Euro in Form von Stipendiengeldern konnten seit der Gründung des Studienfonds OWL im Jahr 2006 an Studierende in Ostwestfalen-Lippe ausgeschüttet werden. Insgesamt wurden damit über 2.700 junge Menschen an der Universität Bielefeld, der Universität Paderborn, der Fachhochschule Bielefeld, der Technischen Hochschule OWL sowie der Hochschule für Musik Detmold gefördert.

Dass diese runde Summe ausgerechnet im 15. Jahr des Bestehens der regionalen Stiftung erreicht wurde, freut die Macher besonders: „Wir sind unheimlich glücklich über das Erreichte! Das beflügelt unser ganzes Team. Die finanzielle, vor allem aber die persönliche Förderung der Studierenden liegen uns seit jeher sehr am Herzen – es ist wunderbar, dass wir in 15 Jahren so viele begeisterte Mitstreiterinnen und Mitstreiter für unsere Stipendienprogramme gewinnen konnten. Viele von ihnen sind uns von Beginn an treu geblieben. Hierfür sind wir besonders dankbar,“ so Studienfonds-Geschäftsführerin Katja Urhahne.

Die Stipendien der Stiftung Studienfonds OWL werden in zwei Programmen vergeben: Beim „Deutschlandstipendium“, dem ein bundesweites Programm zugrunde liegt, finanziert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) von jedem Stipendium die Hälfte. Jeweils 1.800 Euro von privater Seite und vom BMBF ergeben eine jährliche Förderleistung in Höhe von 3.600 Euro für jeden Stipendiaten bzw. jede Stipendiatin. Im Programm „Sozialstipendium“ gibt es keine Co-Finanzierung durch die öffentliche Hand, so dass diese Stipendien in Höhe von jährlich jeweils 1.800 Euro vollständig durch private Spenden ermöglicht werden.

Die Struktur der Förderer ist so vielfältig wie die Region: Neben zahlreichen Unternehmen – darunter Weltkonzerne ebenso wie kleinere und mittlere Familienunternehmen– zählen Stiftungen, Vereine, Service-Clubs und auch immer mehr Privatpersonen zum Unterstützerkreis des Studienfonds OWL.

Für die nächsten 15 Jahre möchte der Studienfonds OWL neben der bestehenden Förderer-Struktur vor allem sein Stiftungsmanagement ausbauen. „Es hat sich gezeigt, dass unsere Stiftung zunehmend attraktiver wird für Privatpersonen, die uns ihr Erbe, z. B. in Form eines Stiftungsfonds oder einer Treuhandstiftung, anvertrauen möchten“, erklärt Urhahne mit Blick in die Zukunft und auf die dahinterstehende Motivation: „Diesen Weg gehen wir sehr gerne mit, denn die gemeinsame Förderung von jungen Menschen ist und bleibt der Schlüssel für Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt“.

Auch im laufenden Förderjahr können weitere interessierte Personen, Unternehmen und andere Organisationen die Finanzierung weiterer Stipendien übernehmen. Die Zahl der Bewerberinnen und Bewerber war in diesem Jahr besonders hoch und es gibt viele förderungswürdige Kandidatinnen und Kandidaten, die derzeit nur einen Nachrückplatz und noch kein Stipendium erhalten haben. Interessierte können sich gerne in der Geschäftsstelle melden unter 05251-60 5475 oder per E-Mail an info@studienfonds-owl.de wenden. Informationen zur Stiftung und zu den Fördermöglichkeiten gibt es außerdem unter www.studienfonds-owl.de

Pressekontakt:

Julia Kralemann, Stiftung Studienfonds OWL

Mail: j.kralemann@studienfonds-owl.de // Telefon: 0173 / 2372331

500 Stipendien für Studierende in OWL – Stiftung Studienfonds OWL erreicht Rekordergebnis

Studierende der staatlichen Hochschulen in OWL werden mit Stipendien in Höhe von 1,7 Millionen Euro unterstützt

Paderborn / Kreis Lippe, 17.12.2020. Mit einem absoluten Rekord beendet die Stiftung Studienfonds OWL das Kalenderjahr 2020. Erstmals seit ihrer Gründung vergibt die Stiftung der fünf staatlichen Hochschulen in Ostwestfalen-Lippe 500 Stipendien innerhalb eines Förderjahres. Durch die Unterstützung von über 160 privaten Geldgebern, darunter Unternehmen, Stiftungen, Vereine, Service-Clubs und zahlreiche Privatspenderinnen und Privatspender von Warburg bis Lübbecke, können im akademischen Jahr 2020/21 500 Studierende mit einem Stipendium gefördert werden. Damit ist das bereits vor über einem Jahr von der Stiftung selbst gesetzte und zuletzt in einer Kampagne „#wirfür500“ vorangetriebene Ziel erreicht worden.

Insgesamt schüttet die Stiftung Studienfonds OWL damit über 1,7 Millionen Euro an Stipendiengeldern aus. Davon stammen fast eine Million Euro aus privaten Mitteln. Die Stipendien werden hauptsächlich in zwei großen Förderlinien vergeben. 40 Studierende erhalten ein Sozialstipendium in Höhe von 1.800 Euro jährlich, daneben gibt es fünf separate Sonderstipendien für regionale Projektarbeiten. Weitere 455 Studierende erhalten ein Deutschlandstipendium in Höhe von jeweils 3.600 Euro. Letztere werden durch Mittel des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des bundesweiten Programms „Deutschlandstipendium“ zur Hälfte mitfinanziert, so dass sich jede privat eingeworbene Spende dadurch verdoppelt.

„Wir freuen uns und sind dankbar, dass wir Sie in der Region haben“, wendet sich Prof. Dr. Jürgen Krahl, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Studienfonds OWL und Präsident der Technischen Hochschule OWL, in einer Videobotschaft an alle Spenderinnen und Spender. Es sei besonders erfreulich, dass es gerade in einem Jahr, das es vielen Studierenden nicht leicht mache, so viele Menschen und Organisationen in Ostwestfalen-Lippe gebe, die die jungen Menschen unterstützen. Zugleich betont er, dass auch viele der Stipendiatinnen und Stipendiaten Gebende seien, dadurch dass ihnen die Stipendien ermöglichten, sich ebenfalls ehrenamtlich zu engagieren und gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen.

Zu den Spendern der letzten zehn Stipendien gehören die zwei Gütersloher Privatspenderinnen Dr. Birgit Osterwald und Martha Rehage, die Bröckling Vullhorst Ingenieure GmbH, der Rotary Lemgo-Sternberg sowie die Stiftung Standortsicherung Kreis Lippe, die ihr Engagement ausweitet, und die Sparkasse Bielefeld, die ihr ebenfalls bereits bestehendes Engagement um zwei Stipendien erhöht. Das 500. Stipendium hat der SI Club Detmold-Lippische Rose zugesagt, der ebenfalls seit längerem zum Kreis der Studienfonds-Förderer zählt. Bisher haben die Soroptimistinnen, eine Vereinigung von aktiven Frauen unterschiedlichster Berufssparten, die sich sehr engagiert und ehrenamtlich für soziale Belange in Lippe einsetzen, den Studienfonds OWL mit jährlich zwei Sozialstipendien unterstützt. Nun kommt als drittes Stipendium noch ein Deutschlandstipendium hinzu. „Wir unterstützen die Idee des Studienfonds OWL sehr gerne und fühlen uns gerade in diesen Tagen verpflichtet, unseren Beitrag dazu zu leisten, dass Studierende auf ihrem Weg sowohl finanziell als auch ideell unterstützt werden“, erklärt Anke Plogstert, amtierende Präsidentin des aktiven Clubs, die Ausweitung der Förderung und ergänzt: „Dass unser Beitrag durch die Bundesmittel verdoppelt wird, ist natürlich auch eine tolle Sache und macht das Geben gleich zweimal so sinnvoll.“

Dass die Zielzahl von 500 Stipendien im Förderjahr 2020/21, die sich die Studienfonds-Macherinnen und Macher bereits vor Ausbruch der Corona-Pandemie gesetzt hatten, tatsächlich erreicht wurde, freut alle Beteiligten sehr. „In Zeiten großer Unsicherheit und vieler finanzieller Ängste in allen gesellschaftlichen Bereichen können wir es gar nicht genug anerkennen, dass uns fast alle unsere bisherigen Förderinnen und  Förderer die Treue gehalten und so viele neue hinzugekommen sind,“ bewertet Prof. Dr. Krahl das Ergebnis. Dies zeige, dass der Studienfonds OWL inzwischen fest in der Region verankert und die Investition in Bildung anerkannt sei.

Dennoch betont er auch, dass die Stiftung noch lange nicht am Ziel der Bemühungen angelangt sei. Denn es werden weiterhin Geldgeberinnen und Geldgeber gesucht, die sich ebenfalls für Studierende in der Region mit der Finanzierung von Stipendien einbringen möchten. Das BMBF stellt den am Studienfonds OWL beteiligten Hochschulen Mittel für 940 Stipendien zur Verfügung. „Es ist also noch Luft nach oben und unsere Geschäftsstelle steht jederzeit gerne für Gespräche bereit“, erklärt Krahl.

Wer beim Studienfonds OWL mitmachen und dem Netzwerk beitreten möchte, kann sich gerne an Geschäftsführerin Katja Urhahne wenden unter 05251-603747 oder k.urhahne@studienfonds-owl.de.

 

 


Studienfonds OWL vergibt Sozialstipendien an Studierende

Paderborn, 25.03.2020

Die Stiftung Studienfonds OWL schüttet zum Sommersemester 2020 rund 29.000 Euro für Studierende aus, die sich in einer besonderen finanziellen Notlage befinden. Finanziert werden die Stipendien aus Spenden der regionalen Unternehmen, Stiftungen, Vereine und von Privatpersonen.

Ziel des Sozialstipendiums ist es, Studierende zu unterstützen, die sich in einer besonderen finanziellen oder persönlichen Situation befinden, die die Aufnahme oder Weiterführung des Studiums gefährdet. Die einjährigen Stipendien werden zum 1. April 2020 an Studierende vergeben, die an einer der fünf Hochschulen des Landes NRW in Ostwestfalen Lippe (Universität Bielefeld, Universität Paderborn, Fachhochschule Bielefeld, Technische Hochschule OWL und Hochschule für Musik Detmold) studieren oder zum Sommersemester ein Studium aufnehmen werden. Jedes Stipendium beträgt 1.800 Euro pro Jahr und wird vollständig aus Spenden finanziert. Im Sommersemester 2020 können 16 Studierende von dieser Förderung profitieren.

„Wir erleben gerade eine Situation, die extrem und unberechenbar ist. Viele Menschen sind zu Recht beunruhigt und haben Angst. Dennoch möchten wir einen Beitrag dazu leisten, optimistisch nach vorne zu schauen,“ erklärt Studienfonds-Geschäftsführerin Katja Urhahne. „Wir freuen uns, gerade in dieser Zeit gemeinsam mit unseren Förderern ein Stückchen Hoffnung spenden zu können. Viele Studierende finanzieren ihren Lebensunterhalt durch Jobs, deren Ausübung aktuell nicht möglich ist. Vor diesem Hintergrund sind die nun vergebenen Stipendien für die Studierenden wertvoller denn je. Ganz besonders danke ich daher allen Förderern, die auch in dieser schweren Zeit weiter zu uns stehen und mit ihren Spenden Studierende unterstützen.“

Die finanzielle Förderung wird bei der Stiftung Studienfonds OWL durch ein umfangreiches ideelles Förderprogramm begleitet. Dieses besteht aus Workshops, kulturellen Veranstaltungen, Diskussionsrunden, Betriebsbesichtigungen und vielem mehr. Aufgrund der aktuellen Entwicklungen ist jedoch unklar, ob und welche der zahlreichen für das Sommersemester 2020 geplanten Veranstaltungen stattfinden können. Bisher abgesagte Veranstaltungen sollen gegebenenfalls im Wintersemester 2020/21 nachgeholt werden.

Wer die Stiftung Studienfonds OWL bei der Finanzierung weiterer Stipendien unterstützen möchte, kann sich an Katja Urhahne wenden. Die Stiftung vergibt sowohl Sozialstipendien als auch Deutschlandstipendien und hat sich zum Ziel gesetzt, auch und gerade in der aktuell wenig vorhersehbaren Situation alle Kräfte dafür zu mobilisieren, dass auch im kommenden Wintersemester zahlreiche Studierende mit einem Stipendium gefördert werden können. Im laufenden Förderjahr werden 450 Studierende per Stipendium an den fünf an der Stiftung Studienfonds OWL beteiligten Hochschulen gefördert.

Derzeit läuft auch die Bewerbungsphase um die Deutschlandstipendien. Bewerbungsschluss ist der 5.5.2020. Bewerbungen sind ausschließlich online möglich unter: https://bewerbungen.studienfonds-owl.de/bewerbung/ds/

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Stiftung Studienfonds OWL verausgabt 2019/20 Stipendiengelder in Höhe von 1,5 Millionen Euro

Paderborn/Detmold, 28.11.2019

Über 450 Studierende erhalten Stipendium für das Förderjahr 2019/20 / Feierliche Stipendienvergabe im Konzerthaus der Hochschule für Musik Detmold

412 Deutschlandstipendien und 39 Sozial- und Sonderstipendien vergibt der Studienfonds OWL im Studienjahr 2019/20. Damit verausgabt die hochschuleigene Stiftung im aktuellen Studienjahr deutlich über 1,5 Millionen Euro, die durch Spenden zahlreicher Förderer aus Unternehmen, Stiftungen, Kommunen und Vereinen sowie von Privatspendern ermöglicht werden. Gestern erhielten die Studierenden bei der feierlichen Stipendienvergabe im Konzerthaus der Hochschule für Musik Detmold ihre Urkunden.

„Die Zeit und Unabhängigkeit, die uns die Urkunden, die heute überreicht wurden, tatsächlich in die Hände geben, bedeuten Muße, uns zu entfalten, über den Tellerrand zu schauen, uns einzumischen, zu engagieren, uns selbst zu erproben, Visionen zu entwickeln und Projekte zu initiieren“, fasste Stipendiatin Jarmila Kremberg in ihrer eindrucksvollen und emotionalen Dankesrede, die sie stellvertretend für alle Geförderten vor rund 600 Gästen hielt, wohl die wichtigsten Faktoren des Stipendienprogramms der Stiftung Studienfonds OWL zusammen. Die Studentin der Hochschule für Musik Detmold, die bereits zweifache Mutter ist, erhält ihr Stipendium im zweiten Förderjahr und konnte aufgrund der Förderung bereits einige Monate am Mailänder Konservatorium studieren. Neben einigen persönlichen Bemerkungen appellierte die junge Studentin im Fach Musikübertragung vor allem an die neuen Stipendiatinnen und Stipendiaten, sich im Netzwerk der Stiftung Studienfonds OWL zu engagieren und die Angebote des umfangreichen ideellen Förderprogramms zu nutzen. Auch Michael Hyllan, Leiter Personal Deutschland der Claas Gruppe, der das traditionelle „Grußwort der Förderer“ sprach, zeigte sich begeistert vom Programm der in ganz OWL agierenden Stiftung und bescheinigte ihr und den beteiligten Akteuren großartiges Engagement und Kreativität in der Gestaltung des Förderprogramms für die jungen Studierenden.

Hausherr Prof. Dr. Thomas Grosse, zugleich stellvertretender Vorsitzender der Stiftung Studienfonds OWL, warf einen Blick zurück auf ein besonders erfolgreiches und ereignisreiches Jahr 2019: Neben der Jahresveranstaltung zum Deutschlandstipendium, die der Studienfonds im September an der FH Bielefeld ausrichten konnte, war ein weiteres Highlight der Besuch des Bundespräsidenten erst wenige Wochen zuvor. Zugleich warb Grosse auch dafür, das Stipendienprogramm noch weiter auszuweiten, mehr Stipendien in der Region OWL zu vergeben und damit noch mehr Studierende in der Region per Stipendium zu fördern. Dabei wandte er sich in erster Linie an die anwesenden Vertreterinnen und Vertreter der Förderer – verbunden mit großem Dank für teilweise über zehn Jahre währendes Engagement. Einen besonderen Dank sprach er den 120 ehrenamtlichen Kommissionsmitgliedern in den fünf beteiligten Hochschulen aus, die 1.400 Bewerbungen gesichtet haben. Das Stipendium ist nicht nur eine Auszeichnung für die sehr guten Schul- und Studienleistungen, sondern auch für das ehrenamtliche und soziale Engagement der Stipendiatinnen und Stipendiaten.

Eine Überraschung gelang den Veranstaltern während der Urkundenverleihung: Der SC Paderborn 07 e.V., ganz neu im „Club“ der Förderer des Studienfonds OWL, ließ es sich nicht nehmen, vier Karten für das kommende Heimspiel des Fußball-Erstligisten gegen RB Leipzig zu verlosen. Geschäftsführer Martin Hornberger und seine Referentin Neele Rickers zogen die glückliche Gewinnerin und Gewinner aus den Reihen der Förderer und Geförderten. Am Samstag werden zwei Stipendiaten und zwei Förderer-Vertreter gemeinsam ins Stadion gehen und den Netzwerkgedanken des Studienfonds OWL auf eine unkonventionelle Weise erleben können.

Musikalisch umrahmt wurde das Programm von Rica Schultes, Stipendiatin und Studierende im Fach Bratsche an der Hochschule für Musik Detmold. Sie spielte eindrucksvoll mit ihrer Pianistin Minze Kim sowie mit Violinistin Sofya Vardanyan sorgte damit für Begeisterung.

300 Euro monatlich und umfassende ideelle Förderung

Die Stiftung Studienfonds OWL vergibt Stipendien an den Universitäten Bielefeld und Paderborn, der Fachhochschule Bielefeld, der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe sowie der Hochschule für Musik Detmold. Studierende aller Fachrichtungen, die durch Leistung und Engagement überzeugen, haben eine Chance auf ein Deutschlandstipendium. Auch die Überwindung von Hürden im Lebenslauf wird positiv berücksichtigt. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten erhalten monatlich 300 Euro und Zugang zu einem umfassenden ideellen Förderprogramm. Dazu gehören Workshops, Unternehmensbesichtigungen, Kaminabende, Projekte, kulturelle Events u.v.m. Außerdem vergibt die Stiftung Studienfonds OWL Sozialstipendien aufgrund einer besonderen finanziellen Bedürftigkeit. 34 Studierende erhalten in diesem Jahr ein solches Stipendium in Höhe von 1.800 Euro pro Jahr und partizipieren ebenfalls am ideellen Förderprogramm.

Jede Spende wird verdoppelt

Im Rahmen des Deutschlandstipendien-Programms wird jede Spende in Höhe von 1.800 Euro für ein Stipendium vom Bund auf 3.600 Euro verdoppelt. Die Stiftung Studienfonds OWL freut sich auch über kleinere Spenden, weil auch diese zu einem Stipendium zusammengefasst werden können. Der Bund stellt den Hochschulen in OWL Gelder für fast 900 Stipendien zur Verfügung, von denen die Hälfte durch fehlende private Spenden jedoch noch nicht abgerufen werden kann. Daher arbeitet der Studienfonds OWL daran, weitere Geldgeber sowohl aus dem privaten Bereich als auch aus der regionalen Wirtschaft dafür zu gewinnen, um noch mehr Stipendien in der Region finanzieren zu können.

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Bundespräsident Steinmeier zu Gast bei der Stiftung Studienfonds OWL

Lemgo, 18.10.2019

"Schon seit einigen Jahren gibt mir mein Stipendium finanzielle Sicherheit und ermöglicht mir spannende Erfahrungen und wichtige Kontakte. Aber dass ich die Möglichkeit bekomme, mit dem Bundespräsidenten genau darüber zu sprechen, ist ein unvergessliches Erlebnis", freut sich Teresa Steinmann über die besondere Ehre, die der engagierten Psychologie-Studentin der Universität Bielefeld und Stipendiatin der Stiftung Studienfonds OWL zuteilwurde.

Am Freitag war Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zu Gast bei der Stiftung Studienfonds OWL. Die Arbeit der regional agierenden Stiftung ist für ihn kein Neuland: Im Jahr 2016 übernahm er, damals noch als Bundesaußenminister, die Schirmherrschaft für das 10-jährige Jubiläum und unterstützte die groß angelegte Image-Kampagne des Studienfonds OWL.Der aktuelle Stiftungsvorsitzende Prof. Dr. Jürgen Krahl, zugleich Präsident der Technischen Hochschule OWL, begrüßte den Bundespräsidenten und den Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW Karl-Josef Laumann. Es gab zunächst ein Gespräch in kleinem Kreis, an dem auch Teresa Steinmann teilnehmen durfte. "Es freut uns sehr, dass sich der Bundespräsident vor Ort über unsere Stiftungsarbeit informiert, die den Studierenden aller Campus OWL-Hochschulen zu Gute kommt", erläutert Krahl. "Es gibt derzeit keine bessere Investition in die Zukunft der Jugend, als in ihre Bildung! Beim Deutschlandstipendium wird jeder Euro durch Bundesmittel verdoppelt. Das ist für viele Privatpersonen ein wichtiges Argument, um sich durch Spenden oder Stiftungen beim Studienfonds OWL zu engagieren."

Rund 50 ausgewählte Stipendiatinnen, Stipendiaten, Förderinnen und Förderer duften bei diesem besonderen Besuch dabei sein. Viele von ihnen konnten mit dem Bundespräsidenten ins Gespräch kommen. Von Seiten der Förderer waren Vertreterinnen und Vertreter anderer Stiftungen, von Unternehmen sowie Privatspender anwesend, die allesamt Stipendien des Studienfonds OWL finanzieren. Die Gründe für das Engagement der Förderer sind vielfältig – Unternehmen suchen Kontakt zu den Fachkräften von morgen, Bürgerstiftungen fördern Kinder ihrer Stadt und Privatpersonen möchten von dem selbst Erreichten etwas zurückgeben. "Man sollte nicht unterschätzen, was in den letzten 20 bis 30 Jahren hier in Ostwestfalen-Lippe passiert ist," lobte der gebürtige Lipper die Erfolge in seiner Heimat. Der Bundespräsident hob hervor, dass die Stiftung Studienfonds zweimal bundesweit für ihre erfolgreiche Arbeit ausgezeichnet wurde: "Einfach grandios, was daraus in den letzten dreizehn Jahren geworden ist."

In den Gesprächen wurden sowohl die Chancen, die ein Stipendium den jungen Studierenden bietet, als auch die Herausforderungen, die mit dem Aufbau einer Stipendienkultur in Deutschland verbunden sind, erörtert. Die Stiftung Studienfonds OWL fördert bereits im 14. Jahr Studierende per Stipendium. Im Studienjahr 2019/20 werden über 400 Stipendien im Rahmen des Deutschlandstipendienprogramms vergeben, bei denen überdurchschnittliche Schul- und Studienleistungen sowie soziales Engagement belohnt werden. In diesem Programm ist die Hälfte von privater Seite finanziert und wird von Stiftungen, Unternehmen, Vereinen und Privatpersonen aus der Region Ostwestfalen-Lippe zur Verfügung gestellt. Die andere Hälfte wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) bezuschusst. Darüber hinaus vergibt der Studienfonds OWL 28 Sozialstipendien an Studierende in besonderen persönlichen und finanziellen Notlagen. Insgesamt schüttet die Stiftung Studienfonds OWL im laufenden Förderjahr über 1,5 Millionen Euro an Stipendienmitteln aus.

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Stiftung Studienfonds OWL erneut Preisträgerin im Wettbewerb des Stifterverbandes für die deutsche Wissenschaft – Auszeichnung durch Bundesbildungsministerin Karliczek in Bielefeld

Paderborn / Bielefeld, 06.09.2019

Die Stiftung Studienfonds OWL und die FH Bielefeld richten gemeinsam mit dem Bundes-ministerium für Bildung und Forschung für die zweitägige Jahresveranstaltung zum Deutsch-landstipendium aus.

Bereits zum zweiten Mal darf sich die Stiftung Studienfonds OWL über eine Auszeichnung des Stifterverbandes für die deutsche Wissenschaft freuen. Im Rahmen des Wettbewerbs "Rückenwind für Hürdenläufer" wurden bundesweit fünf Preisträger ausgewählt und mit jeweils 5.000 Euro prämiert. Die feierliche Bekanntgabe und Preisverleihung fand am Freitag in der Fachhochschule Bielefeld statt und wurde von Anja Karliczek, Bundesministerin für Bildung und Forschung, und Dr. Volker Meyer Guckel, stellvertretender Generalsekretär des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft, in Anwesenheit von NRW-Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen vorgenommen.

Anlässlich der Jahresveranstaltung sagt Bundesbildungsministerin Karliczek: "Das Deutschlandstipendium ist die größte öffentlich-private Bildungspartnerschaft in Deutschland. Es bringt Menschen zusammen, die sich gemeinsam für junge Talente, für unsere Zukunft engagieren. Und das kommt allen zugute. Ich freue mich über alle Beteiligten, die sich für diese neue Stipendienkultur einsetzen."

"Neben Leistung und Engagement ergeben sich aus den individuellen Lebenswegen der Studierenden weitere wichtige Förderkriterien. Sie müssen bei der Stipendienvergabe berücksichtigt werden und noch stärker ins allgemeine Bewusstsein rücken", erläutert Volker Meyer-Guckel, stellvertretender Generalsekretär des Stifterverbandes. "Auch die Stiftung Studienfonds OWL hat hier bereits zahlreiche sehr gut funktionierende Verfahren zur Auswahl und Förderung von Studierenden entwickelt, die in ihrem Leben so mache Hürde meistern mussten." Der Wettbewerbsbeitrag der Stiftung Studienfonds OWL trug den Titel "Ein Staffelstab für Hürdenläufer". Im Rahmen der Wettbewerbsausstellung überreichte Studienfonds-Geschäftsführerin Katja Urhahne der Bundesministerin symbolisch einen Staffelstab.

Die Preisverleihung war eingebettet in die "Jahresveranstaltung zum Deutschlandstipendium", die erstmalig in Ostwestfalen-Lippe stattfand. Gastgeberinnen waren die Fachhochschule Bielefeld und die Stiftung Studienfonds OWL gemeinsam mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem Stifterverband. An zwei Tagen folgten über 400 Gäste aus der gesamten Bundesrepublik der Einladung. Nach einem Fachtag am Donnerstag, in dem Hochschulverantwortliche, Programmförderer sowie Stipendiatinnen und Stipendiaten gemeinsam zu Zukunftsthemen und rund um das Deutschlandstipendienprogramm arbeiteten und diskutierten, folgte am Freitag der Plenumstag mit einem Festakt und einem Ausstellungsrundgang der Bundesbildungsministerin, in dem sich die Preisträger-Institutionen persönlich vorstellen konnten.

Die Verantwortlichen zeigen sich sehr zufrieden: "Es ist uns eine große Ehre, in diesem Jahr Ausrichterinnen sein zu dürfen und es freut uns, dass wir neben den Ministerinnen zahlreiche Programmverantwortliche, Hochschulleitungen und insbesondere auch Stipendiatinnen und Stipendiaten aus der ganzen Republik bei uns begrüßen und mit ihnen in einen lebendigen Austausch treten konnten," resümiert Prof. Dr. Ingeborg Schramm-Wölk, Präsidentin der Fachhochschule Bielefeld. Der Vorsitzende der Stiftung Studienfonds OWL und Präsident der Technischen Hochschule OWL, Prof. Dr. Jürgen Krahl, ergänzt: "Dass wir einer der fünf Preisträger im bundesweiten Wettbewerb geworden sind, freut uns ganz besonders. Es zeigt, dass sich das Engagement des Studienfonds OWL für Chancengleichheit in der Bildung lohnt. Unser Ziel ist es, dass jeder, der begabt und motiviert ist studieren kann – unabhängig von seiner finanziellen Situation. Der Preis ist eine wunderbare Auszeichnung für dieses Engagement."

Laudatio von Dr. Volker Meyer-Guckel, stellvertretender Generalsekretär des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft und Mitglied der Geschäftsleitung, anlässlich der Preisverleihung im Wettbewerb "Rückenwind für Hürdenläufer" am 6. September 2019 an die Stiftung Studienfonds OWL:

"Die Stiftung Studienfonds OWL hat die Berücksichtigung der sozialen, familiären oder persönlichen Umstände ihrer Studierenden unter ihren Stipendiaten in allen Prozessen des Deutschlandstipendiums fest verankert. Dies reicht von der Bewerbung bis hin zu begleitenden Maßnahmen während der Förderung und erstreckt sich auch auf die Bereiche der Förderergewinnung, Pressearbeit und der Zusammenarbeit mit externen Einrichtungen. Ziel sämtlicher Maßnahmen ist es, Hemmschwellen zu überwinden, so dass sich Studierende ermutigt fühlen, sich um ein Deutschlandstipendium zu bewerben. Dabei wird den Stipendiatinnen und Stipendiaten wird ein breites Angebot ideeller Maßnahmen geboten: Workshops zur Persönlichkeitsentwicklung, Rhetorik-Seminare, Improvisationsworkshops, Bewerbungstrainings, Kaminabende mit Unternehmerpersönlichkeiten, Unternehmensbesuche und Veranstaltungsformate in Kooperation mit kulturellen Einrichtungen. Und so lautet das Juryurteil: Die Stiftung Studienfonds OWL hat ein sehr gut aufeinander abgestimmtes Konzept zur Förderung von Vielfalt unter den Deutschlandstipendiaten entwickelt, das von der Bewerbungs- bis zur Förderphase durchweg überzeugt. Das ideelle Begleitprogramm ist in seiner Vielfalt beispiellos."

Hintergrundinformationen zum Programm

Das Deutschlandstipendium trägt dazu bei, dass sich Hochschulen in ihrer Region und in der Gesellschaft vernetzen. Es ist ein wichtiges Element zur Stärkung der Stipendienkultur im Land. Im Jahr 2018 konnten bundesweit 27.229 Stipendiatinnen und Stipendiaten mit einem Deutschlandstipendium gefördert werden. In OWL wird das Deutschlandstipendium für die Universität Bielefeld, die Universität Paderborn, die Fachhochschule Bielefeld, die Hochschule Ostwestfalen-Lippe sowie die Hochschule für Musik Detmold durch die Stiftung Studien-fonds OWL koordiniert.

Aktuell werden an diesen fünf Hochschulen rund 440 Studierende mit einem Stipendium unterstützt. Neben den rund 410 Deutschlandstipendien werden auch Sozialstipendien vergeben. Allein im Jahr 2018 hat die Stiftung Studienfonds OWL Stipendiengelder in Höhe von über 1,5 Millionen Euro ausgeschüttet. Seit seiner Gründung im Jahr 2006 hat der Studienfonds OWL gemeinsam mit über 225 Förderern bereits über 2.000 Studierende mit einem Stipendium gefördert. Im aktuellen Wintersemester wurde die 2.000 Stipendiatin des Studienfonds OWL im Rahmen der feierlichen Stipendienvergabe geehrt. Bei der Stipendienvergabe berücksichtigen die Hochschulen nicht nur erstklassige Noten, sondern auch gesellschaftliches Engagement, besondere persönliche Leistungen sowie die soziale und familiäre Situation.

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100.000 Euro für 50 neue Stipendien

Lemgo, 18.07.2019

Das Stiftungsvermögen der Upmann-Stiftung für Bildung geht in Stipendien über. Darüber freut sich die Stiftung Studienfonds OWL, die mit dieser Spende insgesamt 50 Stipendien für Studierende ermöglichen kann.

„An einem Montagvormittag erreichte uns der Anruf von Dirk Prior, Mitglied der Universität Paderborn und Treuhänder der Upmann-Stiftung für Bildung“, erinnert sich Katja Urhahne, Geschäftsführerin der Stiftung Studienfonds OWL. „Die gute Nachricht über so viele neue Stipendien hat uns sehr gefreut, auch wenn dahinter die Auflösung einer überaus engagierten regionalen Stiftung steht“. Grund für die hohe Spende ist die Abwicklung der Upmann-Stiftung für Bildung.

Der Rietberger Unternehmer Matthias Upmann hat mit seiner Stiftung unterschiedliche Projekte gefördert, die in die fundierte Ausbildung von Jungen und Mädchen einzahlen. Auch die individuelle Förderung von Studierenden mit Stipendien, durch die Erstattung von Studiengebühren sowie bei Forschungsvorhaben gehörte seit 2007 zum Programm seiner Stiftung. Darüber hinaus wurden durch gezielte Förderungen zahlreiche Projekte von Kommunalen Einrichtungen, Schulen, Einzelpersonen und Gruppierungen sowie sonstigen Bildungseinrichtungen ermöglicht. Matthias Upmann sieht das verbleibende Stiftungsvermögen in Stipendien beim Studienfonds OWL hervorragend angelegt: „Es war und ist mir ein besonderes Anliegen, talentierte und engagierte Studierende in ihrem Studium finanziell zu entlasten und sie auf dem Weg in den Beruf zu begleiten. Die Unterstützung von Bildung ist eine Verpflichtung von Unternehmen und Bürgern weil diese die Zukunft unseres Staates erst ermöglicht“, so der Stifter. „Wir freuen uns in der Stiftung Studienfonds OWL eine Organisation gefunden zu haben, die unsere Ziele und Wertvorstellungen für die Förderung junger Menschen teilt und fortsetzt.“ Zudem wird das Restvermögen der Upmann-Stiftung durch die Übertragung auf die hochschuleigene Stiftung Studienfonds OWL mit Mitteln aus dem „Deutschlandstipendien-Programm“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) verdoppelt und in Form von Stipendien in Höhe von jeweils 3.600 Euro/Jahr ausgezahlt. Von dieser Ko-Finanzierung profitieren Förderer und Geförderte.

Zur Vertragsunterzeichnung traf man sich in der Technischen Hochschule OWL in Lemgo. Prof. Dr. Jürgen Krahl ist nicht nur Präsident der Hochschule sondern gleichzeitig Vorsitzender des Studienfonds OWL. Auch er freut sich und betont, dass das Stipendium den Studierenden neben finanzieller Unterstützung auch zu neuen Kontakten verhelfe. „Alle durch uns geförderten jungen Menschen haben die Möglichkeit, frühzeitig Kontakt zu den Förderern in unserem Netzwerk zu knüpfen - ein unschätzbarer Wert für die persönliche und berufliche Lebensplanung“, so Krahl. Er hofft, dass viele in OWL dem Vorbild von Herrn Upmann folgen und sich ebenfalls für die Förderung von Studierenden in der Region einsetzen.

Ansprechpartnerin für Rückfragen:

Stiftung Studienfonds OWL
Katja Urhahne, Geschäftsführerin
Mail: k.urhahne@studienfonds-owl.de
Telefon: 05251 – 60 3747


 

Stimmen

Dr. Michael Brinkmeier Vorsitzender-s-Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe

„So sind wir OWLer – wir packen´s an! Und dann gelingt es auch. Ein herzliches Dankeschön an die Initiatoren um Prof. Risch für die Vision, den Mut und die regionaltypische Beharrlichkeit, die Dinge zum Laufen zu bringen. Für die Stipendiatinnen und Stipendiaten ist der Studienfonds OWL ein echter Mehrwert, und so soll es auch bleiben. Dazu können wir alle in unserer Region beitragen."