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Preisverleihung an Prof. Dr. Jürgen Krahl, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Studienfonds OWL und Präsident der Technischen Hochschule OWL (2. v. l.), Prof. Dr. Ingeborg Schramm-Wölk, Vorstandsmitglied Stiftung Studienfonds OWL und Präsidentin der Fachhochschule Bielefeld (Mitte) und Katja Urhahne, Geschäftsführerin der Stiftung Studienfonds OWL (2. v. r.) durch Anja Karliczek, MdB und Bundesministerin für Bildung und Forschung (links) und Dr. Volker Meyer-Guckel, stellvertretender Generalsekretär des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft (rechts). Foto: BMBF/Hans-Joachim Rickel
Preisverleihung an Prof. Dr. Jürgen Krahl, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Studienfonds OWL und Präsident der Technischen Hochschule OWL

Stiftung Studienfonds OWL erneut Preisträgerin im Wettbewerb des Stifterverbandes für die deutsche Wissenschaft – Auszeichnung durch Bundesbildungsministerin Karliczek in Bielefeld

Paderborn / Bielefeld, 06.09.2019

Die Stiftung Studienfonds OWL und die FH Bielefeld richten gemeinsam mit dem Bundes-ministerium für Bildung und Forschung für die zweitägige Jahresveranstaltung zum Deutsch-landstipendium aus.

Bereits zum zweiten Mal darf sich die Stiftung Studienfonds OWL über eine Auszeichnung des Stifterverbandes für die deutsche Wissenschaft freuen. Im Rahmen des Wettbewerbs "Rückenwind für Hürdenläufer" wurden bundesweit fünf Preisträger ausgewählt und mit jeweils 5.000 Euro prämiert. Die feierliche Bekanntgabe und Preisverleihung fand am Freitag in der Fachhochschule Bielefeld statt und wurde von Anja Karliczek, Bundesministerin für Bildung und Forschung, und Dr. Volker Meyer Guckel, stellvertretender Generalsekretär des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft, in Anwesenheit von NRW-Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen vorgenommen.

Anlässlich der Jahresveranstaltung sagt Bundesbildungsministerin Karliczek: "Das Deutschlandstipendium ist die größte öffentlich-private Bildungspartnerschaft in Deutschland. Es bringt Menschen zusammen, die sich gemeinsam für junge Talente, für unsere Zukunft engagieren. Und das kommt allen zugute. Ich freue mich über alle Beteiligten, die sich für diese neue Stipendienkultur einsetzen."

"Neben Leistung und Engagement ergeben sich aus den individuellen Lebenswegen der Stu-dierenden weitere wichtige Förderkriterien. Sie müssen bei der Stipendienvergabe berücksichtigt werden und noch stärker ins allgemeine Bewusstsein rücken", erläutert Volker Meyer-Guckel, stellvertretender Generalsekretär des Stifterverbandes. "Auch die Stiftung Studienfonds OWL hat hier bereits zahlreiche sehr gut funktionierende Verfahren zur Auswahl und Förderung von Studierenden entwickelt, die in ihrem Leben so mache Hürde meistern mussten." Der Wettbewerbsbeitrag der Stiftung Studienfonds OWL trug den Titel "Ein Staffelstab für Hürdenläufer". Im Rahmen der Wettbewerbsausstellung überreichte Studienfonds-Geschäftsführerin Katja Urhahne der Bundesministerin symbolisch einen Staffelstab.

Die Preisverleihung war eingebettet in die "Jahresveranstaltung zum Deutschlandstipendium", die erstmalig in Ostwestfalen-Lippe stattfand. Gastgeberinnen waren die Fachhochschule Bielefeld und die Stiftung Studienfonds OWL gemeinsam mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem Stifterverband. An zwei Tagen folgten über 400 Gäste aus der gesamten Bundesrepublik der Einladung. Nach einem Fachtag am Donnerstag, in dem Hochschulverantwortliche, Programmförderer sowie Stipendiatinnen und Stipendiaten gemeinsam zu Zukunftsthemen und rund um das Deutschlandstipendienprogramm arbeiteten und diskutierten, folgte am Freitag der Plenumstag mit einem Festakt und einem Ausstellungsrundgang der Bundesbildungsministerin, in dem sich die Preisträger-Institutionen persönlich vorstellen konnten.

Die Verantwortlichen zeigen sich sehr zufrieden: "Es ist uns eine große Ehre, in diesem Jahr Ausrichterinnen sein zu dürfen und es freut uns, dass wir neben den Ministerinnen zahlreiche Programmverantwortliche, Hochschulleitungen und insbesondere auch Stipendiatinnen und Stipendiaten aus der ganzen Republik bei uns begrüßen und mit ihnen in einen lebendigen Austausch treten konnten," resümiert Prof. Dr. Ingeborg Schramm-Wölk, Präsidentin der Fachhochschule Bielefeld. Der Vorsitzende der Stiftung Studienfonds OWL und Präsident der Technischen Hochschule OWL, Prof. Dr. Jürgen Krahl, ergänzt: "Dass wir einer der fünf Preisträger im bundesweiten Wettbewerb geworden sind, freut uns ganz besonders. Es zeigt, dass sich das Engagement des Studienfonds OWL für Chancengleichheit in der Bildung lohnt. Unser Ziel ist es, dass jeder, der begabt und motiviert ist studieren kann – unabhängig von seiner finanziellen Situation. Der Preis ist eine wunderbare Auszeichnung für dieses Engagement."

Laudatio von Dr. Volker Meyer-Guckel, stellvertretender Generalsekretär des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft und Mitglied der Geschäftsleitung, anlässlich der Preisverleihung im Wettbewerb "Rückenwind für Hürdenläufer" am 6. September 2019 an die Stiftung Studienfonds OWL:

"Die Stiftung Studienfonds OWL hat die Berücksichtigung der sozialen, familiären oder persönlichen Umstände ihrer Studierenden unter ihren Stipendiaten in allen Prozessen des Deutschlandstipendiums fest verankert. Dies reicht von der Bewerbung bis hin zu begleitenden Maßnahmen während der Förderung und erstreckt sich auch auf die Bereiche der Förderergewinnung, Pressearbeit und der Zusammenarbeit mit externen Einrichtungen. Ziel sämtlicher Maßnahmen ist es, Hemmschwellen zu überwinden, so dass sich Studierende ermutigt fühlen, sich um ein Deutschlandstipendium zu bewerben. Dabei wird den Stipendiatinnen und Stipendiaten wird ein breites Angebot ideeller Maßnahmen geboten: Workshops zur Persönlichkeitsentwicklung, Rhetorik-Seminare, Improvisationsworkshops, Bewerbungstrainings, Kaminabende mit Unternehmerpersönlichkeiten, Unternehmensbesuche und Veranstaltungsformate in Kooperation mit kulturellen Einrichtungen. Und so lautet das Juryurteil: Die Stiftung Studienfonds OWL hat ein sehr gut aufeinander abgestimmtes Konzept zur Förderung von Vielfalt unter den Deutschlandstipendiaten entwickelt, das von der Bewerbungs- bis zur Förderphase durchweg überzeugt. Das ideelle Begleitprogramm ist in seiner Vielfalt beispiellos."

Hintergrundinformationen zum Programm

Das Deutschlandstipendium trägt dazu bei, dass sich Hochschulen in ihrer Region und in der Gesellschaft vernetzen. Es ist ein wichtiges Element zur Stärkung der Stipendienkultur im Land. Im Jahr 2018 konnten bundesweit 27.229 Stipendiatinnen und Stipendiaten mit einem Deutschlandstipendium gefördert werden. In OWL wird das Deutschlandstipendium für die Universität Bielefeld, die Universität Paderborn, die Fachhochschule Bielefeld, die Hochschule Ostwestfalen-Lippe sowie die Hochschule für Musik Detmold durch die Stiftung Studien-fonds OWL koordiniert.

Aktuell werden an diesen fünf Hochschulen rund 440 Studierende mit einem Stipendium un-terstützt. Neben den rund 410 Deutschlandstipendien werden auch Sozialstipendien vergeben. Allein im Jahr 2018 hat die Stiftung Studienfonds OWL Stipendiengelder in Höhe von über 1,5 Millionen Euro ausgeschüttet. Seit seiner Gründung im Jahr 2006 hat der Studienfonds OWL gemeinsam mit über 225 Förderern bereits über 2.000 Studierende mit einem Stipendi-um gefördert. Im aktuellen Wintersemester wurde die 2.000 Stipendiatin des Studienfonds OWL im Rahmen der feierlichen Stipendienvergabe geehrt. Bei der Stipendienvergabe berücksichtigen die Hochschulen nicht nur erstklassige Noten, sondern auch gesellschaftliches Engagement, besondere persönliche Leistungen sowie die soziale und familiäre Situation.

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Stiftung Studienfonds OWL
Julia Kralemann, Stellvertretene Geschäftsführerin
Mail: j.kralemann@studienfonds-owl.de
Mobil: 0173 / 2372331



Mit der Spende der Upmann-Stiftung für Bildung werden 50 Stipendien ermöglicht. Zur Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung trafen sich (von links) Prof. Dr. Jürgen Krahl, Vorstandsvorsitzender Studienfonds OWL und Präsident der Technischen Hochschule OWL, Matthias Upmann, Gründer der Upmann-Stiftung für Bildung, Dirk Prior, Treuhänder der Upmann-Stiftung für Bildung und Mitglied der Universität Paderborn, sowie Linda Hagemann, Referentin der Stiftung Studienfonds OWL.
100.000 Euro für 50 neue Stipendien

100.000 Euro für 50 neue Stipendien

Lemgo, 18.07.2019

Das Stiftungsvermögen der Upmann-Stiftung für Bildung geht in Stipendien über. Darüber freut sich die Stiftung Studienfonds OWL, die mit dieser Spende insgesamt 50 Stipendien für Studierende ermöglichen kann.

„An einem Montagvormittag erreichte uns der Anruf von Dirk Prior, Mitglied der Universität Paderborn und Treuhänder der Upmann-Stiftung für Bildung“, erinnert sich Katja Urhahne, Geschäftsführerin der Stiftung Studienfonds OWL. „Die gute Nachricht über so viele neue Stipendien hat uns sehr gefreut, auch wenn dahinter die Auflösung einer überaus engagierten regionalen Stiftung steht“. Grund für die hohe Spende ist die Abwicklung der Upmann-Stiftung für Bildung.

Der Rietberger Unternehmer Matthias Upmann hat mit seiner Stiftung unterschiedliche Projekte gefördert, die in die fundierte Ausbildung von Jungen und Mädchen einzahlen. Auch die individuelle Förderung von Studierenden mit Stipendien, durch die Erstattung von Studiengebühren sowie bei Forschungsvorhaben gehörte seit 2007 zum Programm seiner Stiftung. Darüber hinaus wurden durch gezielte Förderungen zahlreiche Projekte von Kommunalen Einrichtungen, Schulen, Einzelpersonen und Gruppierungen sowie sonstigen Bildungseinrichtungen ermöglicht. Matthias Upmann sieht das verbleibende Stiftungsvermögen in Stipendien beim Studienfonds OWL hervorragend angelegt: „Es war und ist mir ein besonderes Anliegen, talentierte und engagierte Studierende in ihrem Studium finanziell zu entlasten und sie auf dem Weg in den Beruf zu begleiten. Die Unterstützung von Bildung ist eine Verpflichtung von Unternehmen und Bürgern weil diese die Zukunft unseres Staates erst ermöglicht“, so der Stifter. „Wir freuen uns in der Stiftung Studienfonds OWL eine Organisation gefunden zu haben, die unsere Ziele und Wertvorstellungen für die Förderung junger Menschen teilt und fortsetzt.“ Zudem wird das Restvermögen der Upmann-Stiftung durch die Übertragung auf die hochschuleigene Stiftung Studienfonds OWL mit Mitteln aus dem „Deutschlandstipendien-Programm“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) verdoppelt und in Form von Stipendien in Höhe von jeweils 3.600 Euro/Jahr ausgezahlt. Von dieser Ko-Finanzierung profitieren Förderer und Geförderte.

Zur Vertragsunterzeichnung traf man sich in der Technischen Hochschule OWL in Lemgo. Prof. Dr. Jürgen Krahl ist nicht nur Präsident der Hochschule sondern gleichzeitig Vorsitzender des Studienfonds OWL. Auch er freut sich und betont, dass das Stipendium den Studierenden neben finanzieller Unterstützung auch zu neuen Kontakten verhelfe. „Alle durch uns geförderten jungen Menschen haben die Möglichkeit, frühzeitig Kontakt zu den Förderern in unserem Netzwerk zu knüpfen - ein unschätzbarer Wert für die persönliche und berufliche Lebensplanung“, so Krahl. Er hofft, dass viele in OWL dem Vorbild von Herrn Upmann folgen und sich ebenfalls für die Förderung von Studierenden in der Region einsetzen.

Ansprechpartnerin für Rückfragen:

Stiftung Studienfonds OWL
Katja Urhahne, Geschäftsführerin
Mail: k.urhahne@studienfonds-owl.de
Telefon: 05251 – 60 3747



Freuen sich auf die Jahresveranstaltung mit Bundesbildungsministerin Karliczek: Studienfonds-Geschäftsführerin Katja Urhahne, Studienfonds-Vorstandsvorsitzender und Präsident der Hochschule Ostwestfalen-Lippe Prof. Dr. Jürgen Krahl, FH-Präsidentin Prof. Dr. Ingeborg Schramm-Wölk, Prof. Dr. Birgitt Riegraf, Präsidentin der Universität Paderborn, Prof. Dr. Gerhard Sagerer, Rektor der Universität Bielefeld und Prof. Dr. Thomas Grosse, Rektor der Hochschule für Musik Detmold und stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Stiftung Studienfonds OWL.
Jahresveranstaltung 2019

Bundesbildungsministerin Anja Karliczek zu Gast in OWL

Berlin / Bielefeld, 27.03.2019.

Stiftung Studienfonds OWL und FH Bielefeld richten im September gemeinsam mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die Jahresveranstaltung zum Deutschlandstipendium aus.

Bereits seit 2011 läuft das BMBF-Programm "Deutschlandstipendium" sehr erfolgreich – die Stiftung Studienfonds OWL versteht sich dabei als Wiege des Programms, denn bereits seit 2006 vergibt der Studienfonds OWL gemeinsam mit den fünf öffentlichen Hochschulen in der Region Stipendien. "Talente entfalten, Leistung anerkennen, in die Zukunft investieren, das vereint das Deutschlandstipendium. In einer öffentlich-privaten Bildungspartnerschaft ist seit dem Start des Deutschlandstipendiums eine neue Stipendienkultur entstanden. Staat und Gesellschaft aktivieren gemeinsam Mittel für vielversprechende Zukunftsgestalter", betont die Bundesministerin für Bildung und Forschung Anja Karliczek mit Blick auf die Jahresveranstaltung zum Deutschlandstipendium, die dieses Jahr auf dem Campus der Fachhochschule Bielefeld stattfinden wird. Begabte junge Menschen würden unabhängig von Herkunft oder Elternhaus gefördert. An den Hochschulstandorten seien engagierte und nachhaltige Netzwerke zwischen Menschen, Hochschulen sowie Unternehmen entstanden. Zum Ausrichter der diesjährigen Jahresveranstaltung sagt Bundesministerin Anja Karliczek: "Der Studienfonds OWL ist ein gutes Beispiel dafür, wie Hochschulen und ihre Heimatregionen sich durch das Deutschlandstipendium enger miteinander vernetzen können."

Nach Berlin, Frankfurt am Main, München und Dresden ist im September 2019 Bielefeld Austragungsort der Veranstaltung, zu der jährlich rund 350 Gäste aus ganz Deutschland anreisen. Vertreterinnen und Vertreter der Hochschulen, die die Umsetzung des Programms an den Hochschulen verantworten, Förderer, die sich an den vielen Standorten für die Finanzierung der Stipendien an ihren regionalen Hochschulen engagieren, und natürlich Stipendiatinnen und Stipendiaten, die das Programm mit Leben füllen, werden für zwei Tage zu Gast in Bielefeld sein.

"Es freut uns sehr, dass das BMBF der Einladung des Studienfonds OWL gefolgt ist und die Jahresveranstaltung 2019 bei uns an der Fachhochschule Bielefeld stattfinden wird", sagt FH-Präsidentin und Studienfonds-Vorstandsmitglied Prof. Dr. Ingeborg Schramm-Wölk. Ihr Kollege und Studienfonds-Vorstandsvorsitzender Prof. Dr. Jürgen Krahl, zugleich Präsident der Hochschule Ostwestfalen-Lippe, ergänzt: "Es ist nur folgerichtig, dass der Studienfonds OWL mit seinen beteiligten Hochschulen in diesem Jahr die Plattform für den Austausch bietet, denn seit Beginn des Deutschlandstipendiums und sogar in der Programmvorbereitung haben wir immer wieder als Impulsgeber für das Stipendienprogramm gedient, nicht zuletzt im Jahr 2013 den Wettbewerb Die Besten begleiten für unser ideelles Förderprogramm gewonnen."

Die Veranstaltung in Bielefeld wird in zwei Blöcke aufgeteilt sein: Am 5. September treffen sich die verschiedenen Akteure auf der Arbeitsebene zum Austausch über Fachfragen im Zusammenhang mit dem Deutschlandstipendium. Am Folgetag wird die Ministerin begrüßen. Außerdem wird die Ministerin die diesjährigen Preisträger des durch den Stifterverband ausgeschriebenen Hochschulwettbewerbs "Rückenwind für Hürdenläufer" auszeichnen. Das Deutschlandstipendium trägt dazu bei, dass sich Hochschulen in ihrer Region und in der Gesellschaft vernetzen. Es ist ein wichtiges Element zur Stärkung der Stipendienkultur im Land.

Im Jahr 2018 konnten bundesweit 27.229 Stipendiatinnen und Stipendiaten mit einem Deutschlandstipendium gefördert werden. In OWL wird das Deutschlandstipendium für die Universität Bielefeld, die Universität Paderborn, die Fachhochschule Bielefeld, die Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe sowie die Hochschule für Musik Detmold durch die Stiftung Studienfonds OWL koordiniert. Aktuell werden an diesen fünf Hochschulen rund 440 Studierende mit einem Stipendium unterstützt. Neben den rund 440 Deutschlandstipendien werden auch Sozialstipendien vergeben. Allein im Jahr 2018 hat die Stiftung Studienfonds OWL Stipendiengelder in Höhe von über 1,5 Millionen Euro ausgeschüttet. Seit seiner Gründung im Jahr 2006 hat der Studienfonds OWL gemeinsam mit über 225 Förderern bereits über 2.000 Studierende mit einem Stipendium gefördert.

Im aktuellen Wintersemester wurde die 2.000 Stipendiatin des Studienfonds OWL im Rahmen der feierlichen Stipendienvergabe geehrt. Bei der Stipendienvergabe berücksichtigen die Hochschulen nicht nur erstklassige Noten, sondern auch gesellschaftliches Engagement, besondere persönliche Leistungen sowie die soziale und familiäre Situation.

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Vergabe des Studienfonds-Stipendiums an die 2000. Stipendiatin (v.l.n.r.): Oliver Müller, Privatspender und Personalleiter der Stadtwerke Bielefeld, Celine Buschkamp, Stipendiatin, Prof. Dr. Jürgen Krahl, Vorstandsvorsitzender Stiftung Studienfonds OWL und Präsident Hochschule OWL, und Katja Urhahne, Geschäftsführerin Stiftung Studienfonds OWL

Jubiläum: Stiftung Studienfonds OWL zeichnet 2000. Stipendiatin aus

Paderborn, 27.11.2018

411 Deutschlandstipendien und 39 Sozial- und Sonderstipendien vergibt der Studienfonds OWL im Studienjahr 2018/19. Damit verausgabt die hochschuleigene Stiftung im Studienjahr 2018/19 deutlich über 1,5 Millionen Euro, die durch Spenden zahlreicher Förderer aus Unternehmen, Stiftungen, Kommunen und Vereinen sowie von Privatspendern ermöglicht werden. Gestern erhielten die Studierenden bei der feierlichen Stipendienvergabe im Audimax der Universität Paderborn ihre Urkunden und hatten die Gelegenheit erste Kontakte zu Förderern und anderen Geförderten zu knüpfen.

Mit einem eindrucksvollen Statement eröffnete Dennis Bienkowski, Studienfonds-Stipendiat und Studierender im Zwei-Fach-Master-Studiengang Kultur und Gesellschaft in den Fächern Medienwissenschaften und Geschichte an der Universität Paderborn, den Festakt: Er bettete in seine Dankesrede, die sich an die Stipendiengeber und Verantwortlichen der Stiftung Studienfonds OWL richtete, ein von ihm produziertes Video ein, in dem er fünf weitere Stipendiatinnen, Stipendiaten und Alumni portraitierte und zu Wort kommen ließ. Hierbei wurde allen anwesenden Gästen deutlich, wie gewinnbringend ein Stipendium für diejenigen sein kann, die es erhalten, und zwar aus unterschiedlichsten Gründen. So engagiert sich eine Stipendiatin vermehrt im Ehrenamt, weil sie durch das Stipendium weniger Zeit in Nebenjobs investieren muss. Ein weiterer hat durch das Netzwerk des Studienfonds OWL Kontakt zu einem Unternehmen geknüpft, in dem er jetzt als Werkstudent arbeiten kann, wieder andere Stipendiaten können sich durch die Förderung ein genaueres Bild von ihrer (Wahl-)Heimatregion OWL machen – sowohl im Hinblick auf potenzielle Arbeitgeber, aber auch über die kulturelle Vielfalt.

Die Präsidentin der Universität Paderborn, Prof. Dr. Birgitt Riegraf, appellierte in ihrem darauf folgenden Grußwort ebenfalls an die 200 neuen ins Netzwerk aufgenommenen Stipendiatinnen und Stipendiaten, die Chancen, die das Stipendium weit über den finanziellen Aspekt hinaus bietet, zu nutzen, und gratulierte ihnen zu ihrer Auszeichnung. Ferner dankte sie den über 150 anwesenden Förderinnen und Förderern für ihr Engagement. Einen besonderen Dank sprach sie den 130 ehrenamtlichen Kommissionsmitgliedern in den fünf beteiligten Hochschulen aus, die 1.400 Bewerbungen gesichtet haben. Das Stipendium ist nicht nur eine Auszeichnung für die sehr guten Schul- und Studienleistungen, sondern auch für das ehrenamtliche und soziale Engagement der Stipendiatinnen und Stipendiaten.

Dr. Nico Rose, Vice President Employer Branding & Talent Acquisition bei Bertelsmann, hielt das Grußwort der Förderer. Er betonte die Bedeutung des Engagements des Weltkonzerts auf regionaler Ebene und der damit verbundenen Übernahme von gesellschaftlicher Verantwortung und nannte als weiteren Grund für die Finanzierung von Stipendien die Relevanz der Förderung von Exzellenz: „Da ist in Deutschland noch Luft nach oben, dass dies einfach unverkrampft anerkannt wird, wenn man exzellente Leistungen zeigt.“

Eine Überraschung gelang den Veranstaltern während der Urkundenverleihung: Celine Buschkamp, Studierende im Fach Bauingenieurwesen an der Hochschule OWL, wurde als 2000. Stipendiatin der Stiftung Studienfonds OWL ausgewählt und mit einer eigens dafür hergestellten Medaille ausgezeichnet. Ihr Stipendium wird finanziert von den Stadtwerken Bielefeld. Oliver Müller, Leiter des Geschäftsbereichs Personal, war persönlich anwesend und freute sich, in diesem Rahmen ebenfalls eine Ehrung als Förderer des 2000. Stipendiums zu erhalten. Dass Oliver Müller nicht nur in seiner Funktion als Personalleiter insgesamt zwei Stipendien verlieh, sondern auch im Privaten ein weiteres Studienfonds-Stipendium finanziert und damit eine Studierende an der Fachhochschule Bielefeld unterstützt, war dem Publikum einen großen Applaus wert. „Ich hatte viel Glück im Leben und auch häufig Leute, die an mich geglaubt haben, vielleicht sogar mehr als ich damals. Daher bin ich froh, dass ich heute etwas zurückgeben kann. Dies würde vielen von uns gut zu Gesicht stehen“, appellierte er an die anderen geladenen Gäste, sich für die Studienfonds-Stipendien weiter zu engagieren.

Musikalisch umrahmt wurde das Programm von I-Lin Tsai, Stipendiatin der Stiftung Studienfonds OWL und Studierende im Fach Schlagzeug an der Hochschule für Musik Detmold. Sie spielte eindrucksvoll auf dem Marimbaphon und sorgte damit für Begeisterung.

300 Euro monatlich und umfassende ideelle Förderung Die Stiftung Studienfonds OWL vergibt Stipendien an den Universitäten Bielefeld und Paderborn, der Fachhochschule Bielefeld, der Hochschule Ostwestfalen-Lippe sowie der Hochschule für Musik Detmold. Studierende aller Fachrichtungen, die durch Leistung und Engagement überzeugen, haben eine Chance auf ein Deutschlandstipendium. Auch die Überwindung von Hürden im Lebenslauf wird positiv berücksichtigt. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten erhalten monatlich 300 Euro und Zugang zu einem umfassenden ideellen Förderprogramm. Dazu gehören Workshops, Unternehmensbesichtigungen, Kaminabende, Projekte, kulturelle Events u.v.m. Außerdem vergibt die Stiftung Studienfonds OWL Sozialstipendien aufgrund einer besonderen finanziellen Bedürftigkeit. 30 Studierende erhalten in diesem Jahr ein solches Stipendium in Höhe von 1.800 Euro pro Jahr und partizipieren ebenfalls am ideellen Förderprogramm. Jede Spende wird verdoppelt Im Rahmen des Deutschlandstipendien-Programms wird jede Spende in Höhe von 1.800 Euro für ein Stipendium vom Bund auf 3.600 Euro verdoppelt. Die Stiftung Studienfonds OWL freut sich auch über kleinere Spenden, weil auch diese zu einem Stipendium zusammengefasst werden können. Der Bund stellt den Hochschulen in OWL Gelder für fast 900 Stipendien zur Verfügung, von denen die Hälfte durch fehlende private Spenden jedoch noch nicht abgerufen werden kann. Daher arbeitet der Studienfonds OWL daran, weitere Geldgeber sowohl aus dem privaten Bereich als auch aus der regionalen Wirtschaft dafür zu gewinnen, um noch mehr Stipendien in der Region finanzieren zu können.

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V.l.n.r.: Viktoria Peters, Martin Martens, Yvonne Beckhoff, Dr. Kostja Siefen, Prof. Dr. Leena Suhl, Dr. Stephan Kassanke, Victoria Sievers, Dr. Stefan Bunte, Frances Hoffmann, Katja Urhahne und Ilka Schemme. Foto: Pauly, Universität Paderborn

Große Spende an Studienfonds OWL als Dank für Paderborner Professorin

Paderborn, 14.11.2018

Anlässlich ihres Eintritts in den Ruhestand verzichtete Prof. Dr. Leena Suhl auf Geschenke zum Abschied und bat stattdessen um Spenden für die Stiftung Studienfonds OWL. Diese Aktion war so erfolgreich, dass damit im Studienjahr 2018/19 sieben zusätzliche Stipendien finanziert werden können.

Nach 24 Jahren im Dienst der Universität Paderborn trat Prof. Dr. Leena Suhl am 1.10.2018 in den Ruhestand ein. Die engagierte Professorin übernahm 1994 die Vertretungsprofessur für Wirtschaftsinformatik, bevor sie 1995 zur Professorin für Wirtschaftsinformatik, insbesondere "Operations Research und Decision Support" berufen wurde. Am 20. Juli 2018 hielt sie ihre letzte Vorlesung in diesem Amt und feierte am Abend mit zahlreichen Gästen ihren Abschied aus dem aktiven Dienst an der Universität Paderborn.

Anstelle von Geschenken war es der gebürtigen Finnin eine Herzensangelegenheit, dass ihre Gäste eine Spende an die Stiftung Studienfonds OWL tätigten. Ziel war es, mit dem Geld mindestens ein Stipendium für eine oder einen leistungsstarken und engagierten Studierenden der Universität Paderborn zu ermöglichen. Umso größer war die Freude, dass es am Ende sogar sieben Personen wurden, die mit den Spendengeldern anlässlich der Verabschiedung unterstützt werden können. Jede und jeder von ihnen erhält nun für ein Jahr ein Stipendium in Höhe von 3.600 Euro.

Die Voraussetzung war, dass sich die Studierenden zuvor bei der Stiftung Studienfonds OWL um ein Stipendium beworben hatten und von einer Auswahlkommission, bestehend aus Professorinnen und Professoren, für förderungswürdig befunden wurden. Hierüber freuen sich nun: Yvonne Beckhoff (Wirtschaftsinformatik), Frances Hoffmann (Englischsprachige Literatur und Kultur), Julia To Uyen Lu (Kunst und Kunstvermittlung), Martin Martens (Management Information Systems), Viktoria Peters (Deutsch), Ilka Schemme (Deutsch) und Victoria Siewers (Englisch). Es war der studierten Technomathematikerin Suhl bei der Auswahl der Stipendiatinnen und Stipendiaten wichtig, dass Studierende nicht nur ihrer ehemaligen Fakultät, sondern verschiedener Fachrichtungen und insbesondere auch weibliche Studierende gefördert werden.

„Wir sind Frau Suhl und natürlich damit auch allen Spendern außerordentlich dankbar für diese schöne Idee, ihren Eintritt in den Ruhestand mit der Finanzierung von Stipendien zu verbinden“, bedankt sich Studienfonds-Geschäftsführerin Katja Urhahne beim ersten Kennenlernen zwischen Stipendiaten, Geldgebern und der Initiatorin Prof. Dr. Suhl. Auch die anwesenden Stipendiatinnen und Stipendiaten dankten ihrer Stipendiengeberhin herzlich. Neben zahlreichen privaten Spenden gab es drei Großspenden – zum einen seitens des DS&OR Alumni e. V., dem Alumniverein des von Prof. Dr. Suhl gegründeten DS&OR Lab an der Universität Paderborn, und zum anderen durch die Unternehmen myconsult GmbH und ORCONOMY GmbH, beide eine Ausgründung der Universität Paderborn, deren Anfänge die engagierte Professorin begleitet hat. „Wir möchten uns mit der Spende bei Leena Suhl für ihre wertschätzende Arbeit bedanken und ihr Bestreben fördern, jungen Menschen Entwicklungschancen zu bieten,“ erklärt Stefan Bunte, Geschäftsführer der OROCONOMY GmbH, die großzügige Spende seiner Firma. Und Wissenschaftler Dr. Kostja Siefen, Mitarbeiter am DS&OR Lab, fügt hinzu: „Sogar im Ruhestand unterstützt und fördert Leena Suhl mit dieser tollen Initiative weiterhin unsere Studierenden.“

Die sieben „Suhl-Stipendien“ werden im Rahmen des Deutschlandstipendien-Programms vergeben und belaufen sich auf 3.600 Euro im Jahr. Das Stipendium wird einkommensunabhängig und auch unabhängig von BAföG gezahlt; das Geld steht zur freien Verfügung und muss nicht zurückgezahlt werden. Jedes Deutschlandstipendium wird jeweils zur Hälfte mit 1.800 Euro durch Mittel des Bundes und durch Spendengelder der Förderer des Studienfonds OWL – wie eben in diesem Fall durch die von Prof. Dr. Suhl initiierte Spendenaktion – finanziert. Insgesamt vergibt die Stiftung Studienfonds OWL jedes Jahr über 440 Stipendien an leistungsstarke und engagierte sowie im Einzelfall finanziell bedürftige Studierende an den fünf am Studienfonds OWL beteiligten Hochschulen. Zu den Förderern der Stiftung Studienfonds OWL zählen Unternehmen, Stiftungen, Vereine sowie Privatpersonen aus der ganzen Region Ostwestfalen-Lippe. Neben der finanziellen Unterstützung bietet der Studienfonds OWL den Stipendiatinnen und Stipendiaten ein umfangreiches ideelles Förderprogramm: Im Rahmen von Unternehmensbesuchen, Besichtigungen kultureller Einrichtungen wie Theater und Museen, Ausflügen in Kletterparks oder zum Geocaching, aber auch in Form von zahlreichen Workshops zur persönlichen Entwicklung haben die Stipendiatinnen und Stipendiaten mehrmals im Monat die Gelegenheit, am Programm der Stiftung teilzunehmen und so auch in Kontakt zu allen beteiligten Förderern zu treten.

Die über 200 neuen Stipendiatinnen und Stipendiaten des akademischen Jahres 2018/19 werden am 27.11.2018 im Rahmen einer feierlichen Stipendienvergabe im Audimax der Universität Paderborn offiziell begrüßt und ihre Stipendienurkunden erhalten. Die Geschäftsstelle der Stiftung Studienfonds OWL wirbt in der Region für mehr Unterstützerinnen und Unterstützer bei der Finanzierung von Stipendien. Ziel ist es, bis zum Beginn des neuen Förderjahres möglichst viele neue Stipendien zu ermöglichen. Der Bund stellt den fünf am Studienfonds OWL beteiligten Hochschulen Geld für 900 Stipendien zur Verfügung, d. h. mehr als die Hälfte der Mittel kann bislang mangels privater Spender nicht abgerufen werden. Dies soll sich ändern. Unternehmen, Stiftungen, Vereine, Privatpersonen – jeder kann sich beteiligen und Förderer werden und dazu beitragen, leistungsstarke und engagierte junge Menschen zu unterstützen Alle Informationen zum Bewerbungsprozess und das Online-Bewerbungsformular stehen unter http://www.studienfonds-owl.de/stipendien/deutschlandstipendium/ zur Verfügung.

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Franziska Glandorf, Hochschule Ostwestfalen-Lippe

 

"Vielen Dank für die gute Unterstützung über meine gesamte Studienzeit hinweg und die tollen Programmpunkte aus dem ideellen Programm. Hier waren schöne, spaßige Erlebnisse, wie die Neujahrstreffen oder das Bogenschießen dabei und tolle Angebote der Unternehmen. Mein Highlight war hier der überaus hilfreiche und wunderbar durchgeführte Kommunikationsworkshop bei dSPACE in Paderborn. Dort habe ich viele Dinge mitgenommen, die ich schon mehrfach anwenden konnte."