Ziele der Förderung

 

Studierende fördern. OWL stärken.

Die staatlichen Hochschulen in Ostwestfalen-Lippe mit über 65.000 Studierenden haben mit dem Studienfonds OWL eine gemeinsame, bundesweit einmalige Initiative, um

  • beizutragen, dass jeder, der geeignet und motiviert ist, ungeachtet der sozialen Herkunft und der finanziellen Lage, in OWL studieren kann.
  • Privatpersonen, Stiftungen, Vereine und Unternehmen die Möglichkeit zu geben, sich gesellschaftlich zu engagieren und Studierende in ihrer persönlichen und beruflichen Entwicklung zu unterstützen.
  • besonders begabte und engagierte Studierende für die Region OWL zu gewinnen.

 

Zahlen zur Förderung

Im akademischen Jahr 2021/22 können durch die Unterstützung von über 200 privaten Geldgebern, darunter Unternehmen, Stiftungen, Vereine, Service-Clubs und zahlreiche Privatspenderinnen und Privatspender von Warburg bis Lübbecke, über 500 Studierende mit einem Stipendium gefördert werden.

Mit Beginn des Wintersemesters 2021/22 wurde für die Stiftung eine wichtige Marke erreicht: 15 Millionen Euro in Form von Stipendiengeldern konnten seit der Gründung des Studienfonds OWL im Jahr 2006 an Studierende in Ostwestfalen-Lippe ausgeschüttet werden. Insgesamt wurden damit über 2.700 junge Menschen an der Universität Bielefeld, der Universität Paderborn, der Fachhochschule Bielefeld, der Technischen Hochschule OWL sowie der Hochschule für Musik Detmold gefördert.

Insgesamt schüttet die Stiftung Studienfonds OWL damit im Studienjahr 2021/22 über 1,7 Millionen Euro an Stipendiengeldern aus. Davon stammen fast eine Million Euro aus privaten Mitteln. Die Stipendien werden hauptsächlich in zwei großen Förderlinien vergeben – dem Programm „Sozialstipendium“ und dem „Deutschlandstipendienprogramm“. Über 40 Studierende erhalten ein Sozialstipendium in Höhe von 1.800 Euro jährlich, daneben gibt es fünf separate Sonderstipendien für regionale Projektarbeiten. Mehr als 460 Studierende erhalten ein Deutschlandstipendium in Höhe von jeweils 3.600 Euro. Letztere werden durch Mittel des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des bundesweiten Programms „Deutschlandstipendium“ zur Hälfte mitfinanziert, so dass sich jede privat eingeworbene Spende dadurch verdoppelt.