Aktuelles

Nieheim - Engagierte Stadt!

Die Stiftung Studienfonds OWL freut sich über zwei Förderer aus dem Kreis Höxter. Bereits seit 14 Jahren werden über die Stiftung Studienfonds OWL Studierende der Universität Bielefeld, Universität Paderborn, Fachhochschule Bielefeld, Technischen Hochschule OWL sowie der Hochschule für Musik Detmold mit Stipendien gefördert.

Gemeinsam stark für Studierende sowie Studienanfängerinnen und -anfänger aus Nieheim (v. l. n. r.): Bürgermeister Rainer Vidal Garcia, Studienfonds-Geschäftsführerin Katja Urhahne und Johann von der Borch, Vorstand der Bürgerstiftung Nieheim.

Gemeinsam stark für Studierende sowie Studienanfängerinnen und -anfänger aus Nieheim (v. l. n. r.): Bürgermeister Rainer Vidal Garcia, Studienfonds-Geschäftsführerin Katja Urhahne und Johann von der Borch, Vorstand der Bürgerstiftung Nieheim.

Sowohl die Stadt Nieheim als auch die Bürgerstiftung Nieheim haben sich bereit erklärt, ab dem kommenden Wintersemester 2020/21 jeweils ein Stipendium zu finanzieren, das einer oder einem Studierenden aus der Stadt Nieheim zu Gute kommen soll. Die Geförderten sollten in Nieheim aufgewachsen oder aktuell wohnhaft sein. An welcher der fünf staatlichen Hochschulen in Ostwestfalen-Lippe sie studieren, spielt dabei keine Rolle.

„Die Vergabe eines Stipendiums unter dem Dach des Studienfonds OWL ist Teil der Entwicklung des Bildungsstandorts Nieheim hin zu einem der profiliertesten Standorte in der Region“, erklärt der Nieheimer Bürgermeister Rainer Vidal Garcia das Engagement seiner Stadt. Die Stadt Nieheim ist bereits seit vielen Jahren Teil des Studienfonds-Netzwerks. Dass sie sich mit der Finanzierung eines Sozialstipendiums für die Belange der jungen Nieheimer einsetzt, freut Studienfonds-Geschäftsführerin Katja Urhahne: „Es ist toll, dass die Stadt Nieheim erkennt, wie wichtig auch die Förderung in diesem Bereich ist, denn viele Studierende sind gerade in dieser besonderen Zeit sehr darauf angewiesen, zumindest einen sicheren Baustein in ihrer Studienfinanzierung zu haben – erst recht, wenn sie möglicherweise durch andere Förderraster fallen.“ Mit einem Sozialstipendium gefördert werden in erster Linie Studierende, die aus unterschiedlichen Gründen beispielsweise kein BAföG erhalten, deren Eltern sie nicht unterstützen oder die aus persönlichen, z. B. gesundheitlichen Gründen keiner Nebenbeschäftigung nachgehen können und deren finanzielle und oder persönliche Situation die Aufnahme oder Weiterführung des Studiums gefährden. Die Stadt Nieheim finanziert ein Sozialstipendium in Höhe von jährlich 1.800 Euro. Bewerbungen um das Sozialstipendium der Stadt Nieheim sind im August 2020 online bei der Stiftung Studienfonds OWL möglich.

Die Bürgerstiftung Nieheim hat sich für die andere Förderlinie der Stiftung Studienfonds OWL entschieden und finanziert ab Oktober 2020 ein Deutschlandstipendium. Dieses soll ebenfalls einer Nieheimerin oder einem Nieheimer zu Gute kommen, die oder der sich durch besonders herausragende Leistungen auszeichnet. „Es gehören bereits einige Bürgerstiftungen der Region zum Netzwerk des Studienfonds OWL und daher freut es uns sehr, dass sich nun auch die Nieheimer für junge Talente an den Hochschulen hier in der Region einsetzen“, dankt Urhahne auch Stiftungsvorstand Johann von der Borch. Mit einem Deutschlandstipendium werden diejenigen Studierenden und Studienanfängerinnen und -anfänger ausgezeichnet, die herausragende Schul- oder Studienleistungen vorweisen können. Außerdem berücksichtigt werden gesellschaftliches Engagement sowie besondere persönliche Umstände wie die Erziehung von Kindern, die Pflege von Angehörigen oder andere biografische Hürden, die überwunden werden und trotzdem sehr gute Studienleistungen ermöglichen. „Die Förderung junger Menschen ist ein zentrales Anliegen der Nieheimer Bürgerstiftung“, sagt von der Borch. Er hofft, dass die dreijährige Unterstützung hilft, die Bindung des Studenten zu seinem Heimatort zu stärken. Das könnte wiederum bei der späteren Wahl des Arbeitsplatzes und des Lebensmittelpunktes eine Rolle spielen. Und Nieheim brauche junge Neubürger, so von der Borch.