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Alumna heute Bielefelder Oberbürgermeisterin

Was bewirkt ein Stipendium wirklich? Zum Jubiläum des Studienfonds OWL wird deutlich: Es schafft Chancen, stärkt Persönlichkeiten – und prägt Karrieren wie die von Dr. Christiana Bauer.

Überzeugungstäterinnen: Studienfonds-Vorstandsvorsitzende und HSBI-Präsidentin Prof. Dr. Ingeborg Schramm-Wölk und Studienfonds-Alumna und Oberbürgermeisterin der Stadt Bielefeld Dr. Christiana Bauer im Gespräch über die positive Kraft und persönliche und gesellschaftliche Bedeutung der Stipendienförderung. © Hochschule Bielefeld / Patrick Pollmeier

Überzeugungstäterinnen: Studienfonds-Vorstandsvorsitzende und HSBI-Präsidentin Prof. Dr. Ingeborg Schramm-Wölk und Studienfonds-Alumna und Oberbürgermeisterin der Stadt Bielefeld Dr. Christiana Bauer im Gespräch über die positive Kraft und persönliche und gesellschaftliche Bedeutung der Stipendienförderung. © Hochschule Bielefeld / Patrick Pollmeier

Überzeugungstäterinnen: Studienfonds-Vorstandsvorsitzende und HSBI-Präsidentin Prof. Dr. Ingeborg Schramm-Wölk und Studienfonds-Alumna und Oberbürgermeisterin der Stadt Bielefeld Dr. Christiana Bauer im Gespräch über die positive Kraft und persönliche und gesellschaftliche Bedeutung der Stipendienförderung. © Hochschule Bielefeld / Patrick Pollmeier

Überzeugungstäterinnen: Studienfonds-Vorstandsvorsitzende und HSBI-Präsidentin Prof. Dr. Ingeborg Schramm-Wölk und Studienfonds-Alumna und Oberbürgermeisterin der Stadt Bielefeld Dr. Christiana Bauer im Gespräch über die positive Kraft und persönliche und gesellschaftliche Bedeutung der Stipendienförderung. © Hochschule Bielefeld / Patrick Pollmeier

Überzeugungstäterinnen: Studienfonds-Vorstandsvorsitzende und HSBI-Präsidentin Prof. Dr. Ingeborg Schramm-Wölk und Studienfonds-Alumna und Oberbürgermeisterin der Stadt Bielefeld Dr. Christiana Bauer im Gespräch über die positive Kraft und persönliche und gesellschaftliche Bedeutung der Stipendienförderung. © Hochschule Bielefeld / Patrick Pollmeier

Normalerweise arbeiten wir im Hier und Jetzt und planen in die Zukunft hinein. Und doch lohnt sich der Blick zurück – besonders dann, wenn sichtbar wird, wie sehr die Förderung durch den Studienfonds OWL das Leben vieler Menschen bereits geprägt und wie ein Stipendium wirklich einen Unterschied gemacht  hat. In der Bielefelder Oberbürgermeisterin Dr. Christiana Bauer haben wir eine besonders prominente Alumna, für die ebendies zutrifft. Anlässlich unseres diesjährigen 20-jährigen Bestehens hat sie mit Prof. Dr. Ingeborg Schramm-Wölk, unserer Vorstandsvorsitzenden und Präsidentin der HSBI, sowie der NW über ihre Erfahrungen in der Förderung gesprochen.

Christiana Bauer hatte nicht unbedingt die besten Startbedingungen für eine akademische Ausbildung. Weder finanziell noch durch Unterstützung im Elternhaus war der Weg ins Studium für Dr. Christiana Bauer vorgezeichnet. Doch nach einer Lehre in der öffentlichen Verwaltung nutzte sie ihre Talente, um erfolgreich den sogenannten zweiten Bildungsweg zu beschreiten: Sie zog nach Bielefeld, holte das Abitur nach, begann ein Jurastudium an der Universität Bielefeld und bewarb sich erfolgreich um ein Deutschlandstipendium des Studienfonds OWL. „Zusammen mit meinem Lohn als studentische Hilfskraft kam ich ganz gut über die Runden, musste keinen weiteren großen Nebenjob machen und konnte mich voll und ganz auf das Jurastudium konzentrieren“, erinnert sich die heutige Bielefelder Oberbürgermeisterin an die Zeit ihrer Förderung zwischen 2011 und 2015.

„Der bisherige Lebensweg von Dr. Christiana Bauer zeigt den wunderbaren Einfluss, den die Arbeit des Studienfonds OWL auf die Persönlichkeitsentwicklung, das Studium und die spätere berufliche Karriere von jungen Menschen hat – eine Arbeit mit Pioniercharakter, die über Jahrzehnte aufgebaut wurde, bundesweit viele Nachahmer gefunden hat und bis heute große Anerkennung findet“, so Schramm-Wölk. 

Ein übergeordnetes Ziel der Arbeit des Studienfonds ist es, das Selbstbewusstsein und die Selbstwirksamkeit von jungen Menschen zu steigern. „Neben der finanziellen Förderung war für mich auch die ideelle Förderung enorm wichtig“, bestätigt Christiana Bauer. Sie erinnert sich an Kamingespräche mit herausragenden Persönlichkeiten, an Begegnungen mit Fördernden, an Einblicke, die der Studienfonds seinen Stipendiatinnen und Stipendiaten ins Berufsleben ermöglichte. „Der Studienfonds OWL öffnet Türen, die einem ansonsten verschlossen bleiben“, so Bauer. Sie erlebte so wie rund 4000 weitere ehemals durch den Studienfonds OWL Geförderte, wie wichtig ein weitgespanntes Netzwerk sein kann, um Erfahrungen zu sammeln und Kontakte zu knüpfen.

Ziel von 25 Millionen Euro Gesamtfördersumme im Blick – mehr Spenden willkommen! 

Kein Förderprogramm ohne Förderer: Zahlreiche Unternehmen, Stiftungen und Privatpersonen engagierten sich seit der Gründung finanziell und inhaltlich, darunter die bekannten Namen aus der Region, aber auch viele weniger bekannte Spender. Seit der Gründung konnten so über 7.500 Stipendien an 4.000 Menschen vergeben werden. Zu der Zeit, als die heutige Bielefelder Oberbürgermeisterin gefördert wurde, musste sie sich jedes Jahr erneut bewerben. Das geschah in erster Linie durch Engagement und gute Leistungen. Die konnte Christiana Bauer vorweisen, sodass sie volle vier Jahre unterstützt wurde. Die heutige maximale Förderdauer beträgt drei Jahre, wobei zehn Prozent der Stipendien vorrangig nach sozialen Kriterien vergeben werden. Dazu zählt insbesondere finanzielle Bedürftigkeit. „Ich kann nur jedem empfehlen, sich um ein Stipendium zu bewerben“, sagt Dr. Christiana Bauer. „Ich habe enorm davon profitiert, finanziell und menschlich. Eine schnelle Auffassungsgabe, Offenheit und den Mut, die richtigen Fragen zu stellen – das konnte ich damals kultivieren und das hilft mir bis heute, wenn Entscheidungen innerhalb kurzer Zeit getroffen werden müssen, bei denen es um Menschen geht.“