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Freuen sich auf die Jahresveranstaltung mit Bundesbildungsministerin Karliczek: Studienfonds-Geschäftsführerin Katja Urhahne, Studienfonds-Vorstandsvorsitzender und Präsident der Hochschule Ostwestfalen-Lippe Prof. Dr. Jürgen Krahl, FH-Präsidentin Prof. Dr. Ingeborg Schramm-Wölk, Prof. Dr. Birgitt Riegraf, Präsidentin der Universität Paderborn, Prof. Dr. Gerhard Sagerer, Rektor der Universität Bielefeld und Prof. Dr. Thomas Grosse, Rektor der Hochschule für Musik Detmold und stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Stiftung Studienfonds OWL.
Jahresveranstaltung 2019

Bundesbildungsministerin Anja Karliczek zu Gast in OWL

Berlin / Bielefeld, 27.03.2019.

Stiftung Studienfonds OWL und FH Bielefeld richten im September gemeinsam mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die Jahresveranstaltung zum Deutschlandstipendium aus.

Bereits seit 2011 läuft das BMBF-Programm „Deutschlandstipendium“ sehr erfolgreich – die Stiftung Studienfonds OWL versteht sich dabei als Wiege des Programms, denn bereits seit 2006 vergibt der Studienfonds OWL gemeinsam mit den fünf öffentlichen Hochschulen in der Region Stipendien. „Talente entfalten, Leistung anerkennen, in die Zukunft investieren, das vereint das Deutschlandstipendium. In einer öffentlich-privaten Bildungspartnerschaft ist seit dem Start des Deutschlandstipendiums eine neue Stipendienkultur entstanden. Staat und Gesellschaft aktivieren gemeinsam Mittel für vielversprechende Zukunftsgestalter“, betont die Bundesministerin für Bildung und Forschung Anja Karliczek mit Blick auf die Jahresveranstaltung zum Deutschlandstipendium, die dieses Jahr auf dem Campus der Fachhochschule Bielefeld stattfinden wird. Begabte junge Menschen würden unabhängig von Herkunft oder Elternhaus gefördert. An den Hochschulstandorten seien engagierte und nachhaltige Netzwerke zwischen Menschen, Hochschulen sowie Unternehmen entstanden. Zum Ausrichter der diesjährigen Jahresveranstaltung sagt Bundesministerin Anja Karliczek: „Der Studienfonds OWL ist ein gutes Beispiel dafür, wie Hochschulen und ihre Heimatregionen sich durch das Deutschlandstipendium enger miteinander vernetzen können.“

Nach Berlin, Frankfurt am Main, München und Dresden ist im September 2019 Bielefeld Austragungsort der Veranstaltung, zu der jährlich rund 350 Gäste aus ganz Deutschland anreisen. Vertreterinnen und Vertreter der Hochschulen, die die Umsetzung des Programms an den Hochschulen verantworten, Förderer, die sich an den vielen Standorten für die Finanzierung der Stipendien an ihren regionalen Hochschulen engagieren, und natürlich Stipendiatinnen und Stipendiaten, die das Programm mit Leben füllen, werden für zwei Tage zu Gast in Bielefeld sein.

„Es freut uns sehr, dass das BMBF der Einladung des Studienfonds OWL gefolgt ist und die Jahresveranstaltung 2019 bei uns an der Fachhochschule Bielefeld stattfinden wird“, sagt FH-Präsidentin und Studienfonds-Vorstandsmitglied Prof. Dr. Ingeborg Schramm-Wölk. Ihr Kollege und Studienfonds-Vorstandsvorsitzender Prof. Dr. Jürgen Krahl, zugleich Präsident der Hochschule Ostwestfalen-Lippe, ergänzt: „Es ist nur folgerichtig, dass der Studienfonds OWL mit seinen beteiligten Hochschulen in diesem Jahr die Plattform für den Austausch bietet, denn seit Beginn des Deutschlandstipendiums und sogar in der Programmvorbereitung haben wir immer wieder als Impulsgeber für das Stipendienprogramm gedient, nicht zuletzt im Jahr 2013 den Wettbewerb „Die Besten begleiten“ für unser ideelles Förderprogramm gewonnen.“

Die Veranstaltung in Bielefeld wird in zwei Blöcke aufgeteilt sein: Am 5. September treffen sich die verschiedenen Akteure auf der Arbeitsebene zum Austausch über Fachfragen im Zusammenhang mit dem Deutschlandstipendium. Am Folgetag wird die Ministerin begrüßen. Außerdem wird die Ministerin die diesjährigen Preisträger des durch den Stifterverband ausgeschriebenen Hochschulwettbewerbs „Rückenwind für Hürdenläufer“ auszeichnen. Das Deutschlandstipendium trägt dazu bei, dass sich Hochschulen in ihrer Region und in der Gesellschaft vernetzen. Es ist ein wichtiges Element zur Stärkung der Stipendienkultur im Land.

Im Jahr 2017 konnten bundesweit 25.947 Stipendiatinnen und Stipendiaten mit einem Deutschlandstipendium gefördert werden. In OWL wird das Deutschlandstipendium für die Universität Bielefeld, die Universität Paderborn, die Fachhochschule Bielefeld, die Hochschule Ostwestfalen-Lippe sowie die Hochschule für Musik Detmold durch die Stiftung Studienfonds OWL koordiniert. Aktuell werden an diesen fünf Hochschulen rund 440 Studierende mit einem Stipendium unterstützt. Neben den rund 410 Deutschlandstipendien werden auch Sozialstipendien vergeben. Allein im Jahr 2018 hat die Stiftung Studienfonds OWL Stipendiengelder in Höhe von über 1,5 Millionen Euro ausgeschüttet. Seit seiner Gründung im Jahr 2006 hat der Studienfonds OWL gemeinsam mit über 225 Förderern bereits über 2.000 Studierende mit einem Stipendium gefördert.

Im aktuellen Wintersemester wurde die 2.000 Stipendiatin des Studienfonds OWL im Rahmen der feierlichen Stipendienvergabe geehrt. Bei der Stipendienvergabe berücksichtigen die Hochschulen nicht nur erstklassige Noten, sondern auch gesellschaftliches Engagement, besondere persönliche Leistungen sowie die soziale und familiäre Situation.

 

 

 

Vergabe des Studienfonds-Stipendiums an die 2000. Stipendiatin (v.l.n.r.): Oliver Müller, Privatspender und Personalleiter der Stadtwerke Bielefeld, Celine Buschkamp, Stipendiatin, Prof. Dr. Jürgen Krahl, Vorstandsvorsitzender Stiftung Studienfonds OWL und Präsident Hochschule OWL, und Katja Urhahne, Geschäftsführerin Stiftung Studienfonds OWL

Jubiläum: Stiftung Studienfonds OWL zeichnet 2000. Stipendiatin aus

Paderborn, 27.11.2018

411 Deutschlandstipendien und 39 Sozial- und Sonderstipendien vergibt der Studienfonds OWL im Studienjahr 2018/19. Damit verausgabt die hochschuleigene Stiftung im Studienjahr 2018/19 deutlich über 1,5 Millionen Euro, die durch Spenden zahlreicher Förderer aus Unternehmen, Stiftungen, Kommunen und Vereinen sowie von Privatspendern ermöglicht werden. Gestern erhielten die Studierenden bei der feierlichen Stipendienvergabe im Audimax der Universität Paderborn ihre Urkunden und hatten die Gelegenheit erste Kontakte zu Förderern und anderen Geförderten zu knüpfen.

Mit einem eindrucksvollen Statement eröffnete Dennis Bienkowski, Studienfonds-Stipendiat und Studierender im Zwei-Fach-Master-Studiengang Kultur und Gesellschaft in den Fächern Medienwissenschaften und Geschichte an der Universität Paderborn, den Festakt: Er bettete in seine Dankesrede, die sich an die Stipendiengeber und Verantwortlichen der Stiftung Studienfonds OWL richtete, ein von ihm produziertes Video ein, in dem er fünf weitere Stipendiatinnen, Stipendiaten und Alumni portraitierte und zu Wort kommen ließ. Hierbei wurde allen anwesenden Gästen deutlich, wie gewinnbringend ein Stipendium für diejenigen sein kann, die es erhalten, und zwar aus unterschiedlichsten Gründen. So engagiert sich eine Stipendiatin vermehrt im Ehrenamt, weil sie durch das Stipendium weniger Zeit in Nebenjobs investieren muss. Ein weiterer hat durch das Netzwerk des Studienfonds OWL Kontakt zu einem Unternehmen geknüpft, in dem er jetzt als Werkstudent arbeiten kann, wieder andere Stipendiaten können sich durch die Förderung ein genaueres Bild von ihrer (Wahl-)Heimatregion OWL machen – sowohl im Hinblick auf potenzielle Arbeitgeber, aber auch über die kulturelle Vielfalt.

Die Präsidentin der Universität Paderborn, Prof. Dr. Birgitt Riegraf, appellierte in ihrem darauf folgenden Grußwort ebenfalls an die 200 neuen ins Netzwerk aufgenommenen Stipendiatinnen und Stipendiaten, die Chancen, die das Stipendium weit über den finanziellen Aspekt hinaus bietet, zu nutzen, und gratulierte ihnen zu ihrer Auszeichnung. Ferner dankte sie den über 150 anwesenden Förderinnen und Förderern für ihr Engagement. Einen besonderen Dank sprach sie den 130 ehrenamtlichen Kommissionsmitgliedern in den fünf beteiligten Hochschulen aus, die 1.400 Bewerbungen gesichtet haben. Das Stipendium ist nicht nur eine Auszeichnung für die sehr guten Schul- und Studienleistungen, sondern auch für das ehrenamtliche und soziale Engagement der Stipendiatinnen und Stipendiaten.

Dr. Nico Rose, Vice President Employer Branding & Talent Acquisition bei Bertelsmann, hielt das Grußwort der Förderer. Er betonte die Bedeutung des Engagements des Weltkonzerts auf regionaler Ebene und der damit verbundenen Übernahme von gesellschaftlicher Verantwortung und nannte als weiteren Grund für die Finanzierung von Stipendien die Relevanz der Förderung von Exzellenz: „Da ist in Deutschland noch Luft nach oben, dass dies einfach unverkrampft anerkannt wird, wenn man exzellente Leistungen zeigt.“

Eine Überraschung gelang den Veranstaltern während der Urkundenverleihung: Celine Buschkamp, Studierende im Fach Bauingenieurwesen an der Hochschule OWL, wurde als 2000. Stipendiatin der Stiftung Studienfonds OWL ausgewählt und mit einer eigens dafür hergestellten Medaille ausgezeichnet. Ihr Stipendium wird finanziert von den Stadtwerken Bielefeld. Oliver Müller, Leiter des Geschäftsbereichs Personal, war persönlich anwesend und freute sich, in diesem Rahmen ebenfalls eine Ehrung als Förderer des 2000. Stipendiums zu erhalten. Dass Oliver Müller nicht nur in seiner Funktion als Personalleiter insgesamt zwei Stipendien verlieh, sondern auch im Privaten ein weiteres Studienfonds-Stipendium finanziert und damit eine Studierende an der Fachhochschule Bielefeld unterstützt, war dem Publikum einen großen Applaus wert. „Ich hatte viel Glück im Leben und auch häufig Leute, die an mich geglaubt haben, vielleicht sogar mehr als ich damals. Daher bin ich froh, dass ich heute etwas zurückgeben kann. Dies würde vielen von uns gut zu Gesicht stehen“, appellierte er an die anderen geladenen Gäste, sich für die Studienfonds-Stipendien weiter zu engagieren.

Musikalisch umrahmt wurde das Programm von I-Lin Tsai, Stipendiatin der Stiftung Studienfonds OWL und Studierende im Fach Schlagzeug an der Hochschule für Musik Detmold. Sie spielte eindrucksvoll auf dem Marimbaphon und sorgte damit für Begeisterung.

300 Euro monatlich und umfassende ideelle Förderung Die Stiftung Studienfonds OWL vergibt Stipendien an den Universitäten Bielefeld und Paderborn, der Fachhochschule Bielefeld, der Hochschule Ostwestfalen-Lippe sowie der Hochschule für Musik Detmold. Studierende aller Fachrichtungen, die durch Leistung und Engagement überzeugen, haben eine Chance auf ein Deutschlandstipendium. Auch die Überwindung von Hürden im Lebenslauf wird positiv berücksichtigt. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten erhalten monatlich 300 Euro und Zugang zu einem umfassenden ideellen Förderprogramm. Dazu gehören Workshops, Unternehmensbesichtigungen, Kaminabende, Projekte, kulturelle Events u.v.m. Außerdem vergibt die Stiftung Studienfonds OWL Sozialstipendien aufgrund einer besonderen finanziellen Bedürftigkeit. 30 Studierende erhalten in diesem Jahr ein solches Stipendium in Höhe von 1.800 Euro pro Jahr und partizipieren ebenfalls am ideellen Förderprogramm. Jede Spende wird verdoppelt Im Rahmen des Deutschlandstipendien-Programms wird jede Spende in Höhe von 1.800 Euro für ein Stipendium vom Bund auf 3.600 Euro verdoppelt. Die Stiftung Studienfonds OWL freut sich auch über kleinere Spenden, weil auch diese zu einem Stipendium zusammengefasst werden können. Der Bund stellt den Hochschulen in OWL Gelder für fast 900 Stipendien zur Verfügung, von denen die Hälfte durch fehlende private Spenden jedoch noch nicht abgerufen werden kann. Daher arbeitet der Studienfonds OWL daran, weitere Geldgeber sowohl aus dem privaten Bereich als auch aus der regionalen Wirtschaft dafür zu gewinnen, um noch mehr Stipendien in der Region finanzieren zu können.

 

 

V.l.n.r.: Viktoria Peters, Martin Martens, Yvonne Beckhoff, Dr. Kostja Siefen, Prof. Dr. Leena Suhl, Dr. Stephan Kassanke, Victoria Sievers, Dr. Stefan Bunte, Frances Hoffmann, Katja Urhahne und Ilka Schemme. Foto: Pauly, Universität Paderborn

Große Spende an Studienfonds OWL als Dank für Paderborner Professorin

Paderborn, 14.11.2018

Anlässlich ihres Eintritts in den Ruhestand verzichtete Prof. Dr. Leena Suhl auf Geschenke zum Abschied und bat stattdessen um Spenden für die Stiftung Studienfonds OWL. Diese Aktion war so erfolgreich, dass damit im Studienjahr 2018/19 sieben zusätzliche Stipendien finanziert werden können.

Nach 24 Jahren im Dienst der Universität Paderborn trat Prof. Dr. Leena Suhl am 1.10.2018 in den Ruhestand ein. Die engagierte Professorin übernahm 1994 die Vertretungsprofessur für Wirtschaftsinformatik, bevor sie 1995 zur Professorin für Wirtschaftsinformatik, insbesondere "Operations Research und Decision Support" berufen wurde. Am 20. Juli 2018 hielt sie ihre letzte Vorlesung in diesem Amt und feierte am Abend mit zahlreichen Gästen ihren Abschied aus dem aktiven Dienst an der Universität Paderborn.

Anstelle von Geschenken war es der gebürtigen Finnin eine Herzensangelegenheit, dass ihre Gäste eine Spende an die Stiftung Studienfonds OWL tätigten. Ziel war es, mit dem Geld mindestens ein Stipendium für eine oder einen leistungsstarken und engagierten Studierenden der Universität Paderborn zu ermöglichen. Umso größer war die Freude, dass es am Ende sogar sieben Personen wurden, die mit den Spendengeldern anlässlich der Verabschiedung unterstützt werden können. Jede und jeder von ihnen erhält nun für ein Jahr ein Stipendium in Höhe von 3.600 Euro.

Die Voraussetzung war, dass sich die Studierenden zuvor bei der Stiftung Studienfonds OWL um ein Stipendium beworben hatten und von einer Auswahlkommission, bestehend aus Professorinnen und Professoren, für förderungswürdig befunden wurden. Hierüber freuen sich nun: Yvonne Beckhoff (Wirtschaftsinformatik), Frances Hoffmann (Englischsprachige Literatur und Kultur), Julia To Uyen Lu (Kunst und Kunstvermittlung), Martin Martens (Management Information Systems), Viktoria Peters (Deutsch), Ilka Schemme (Deutsch) und Victoria Siewers (Englisch). Es war der studierten Technomathematikerin Suhl bei der Auswahl der Stipendiatinnen und Stipendiaten wichtig, dass Studierende nicht nur ihrer ehemaligen Fakultät, sondern verschiedener Fachrichtungen und insbesondere auch weibliche Studierende gefördert werden.

„Wir sind Frau Suhl und natürlich damit auch allen Spendern außerordentlich dankbar für diese schöne Idee, ihren Eintritt in den Ruhestand mit der Finanzierung von Stipendien zu verbinden“, bedankt sich Studienfonds-Geschäftsführerin Katja Urhahne beim ersten Kennenlernen zwischen Stipendiaten, Geldgebern und der Initiatorin Prof. Dr. Suhl. Auch die anwesenden Stipendiatinnen und Stipendiaten dankten ihrer Stipendiengeberhin herzlich. Neben zahlreichen privaten Spenden gab es drei Großspenden – zum einen seitens des DS&OR Alumni e. V., dem Alumniverein des von Prof. Dr. Suhl gegründeten DS&OR Lab an der Universität Paderborn, und zum anderen durch die Unternehmen myconsult GmbH und ORCONOMY GmbH, beide eine Ausgründung der Universität Paderborn, deren Anfänge die engagierte Professorin begleitet hat. „Wir möchten uns mit der Spende bei Leena Suhl für ihre wertschätzende Arbeit bedanken und ihr Bestreben fördern, jungen Menschen Entwicklungschancen zu bieten,“ erklärt Stefan Bunte, Geschäftsführer der OROCONOMY GmbH, die großzügige Spende seiner Firma. Und Wissenschaftler Dr. Kostja Siefen, Mitarbeiter am DS&OR Lab, fügt hinzu: „Sogar im Ruhestand unterstützt und fördert Leena Suhl mit dieser tollen Initiative weiterhin unsere Studierenden.“

Die sieben „Suhl-Stipendien“ werden im Rahmen des Deutschlandstipendien-Programms vergeben und belaufen sich auf 3.600 Euro im Jahr. Das Stipendium wird einkommensunabhängig und auch unabhängig von BAföG gezahlt; das Geld steht zur freien Verfügung und muss nicht zurückgezahlt werden. Jedes Deutschlandstipendium wird jeweils zur Hälfte mit 1.800 Euro durch Mittel des Bundes und durch Spendengelder der Förderer des Studienfonds OWL – wie eben in diesem Fall durch die von Prof. Dr. Suhl initiierte Spendenaktion – finanziert. Insgesamt vergibt die Stiftung Studienfonds OWL jedes Jahr über 440 Stipendien an leistungsstarke und engagierte sowie im Einzelfall finanziell bedürftige Studierende an den fünf am Studienfonds OWL beteiligten Hochschulen. Zu den Förderern der Stiftung Studienfonds OWL zählen Unternehmen, Stiftungen, Vereine sowie Privatpersonen aus der ganzen Region Ostwestfalen-Lippe. Neben der finanziellen Unterstützung bietet der Studienfonds OWL den Stipendiatinnen und Stipendiaten ein umfangreiches ideelles Förderprogramm: Im Rahmen von Unternehmensbesuchen, Besichtigungen kultureller Einrichtungen wie Theater und Museen, Ausflügen in Kletterparks oder zum Geocaching, aber auch in Form von zahlreichen Workshops zur persönlichen Entwicklung haben die Stipendiatinnen und Stipendiaten mehrmals im Monat die Gelegenheit, am Programm der Stiftung teilzunehmen und so auch in Kontakt zu allen beteiligten Förderern zu treten.

Die über 200 neuen Stipendiatinnen und Stipendiaten des akademischen Jahres 2018/19 werden am 27.11.2018 im Rahmen einer feierlichen Stipendienvergabe im Audimax der Universität Paderborn offiziell begrüßt und ihre Stipendienurkunden erhalten. Die Geschäftsstelle der Stiftung Studienfonds OWL wirbt in der Region für mehr Unterstützerinnen und Unterstützer bei der Finanzierung von Stipendien. Ziel ist es, bis zum Beginn des neuen Förderjahres möglichst viele neue Stipendien zu ermöglichen. Der Bund stellt den fünf am Studienfonds OWL beteiligten Hochschulen Geld für 900 Stipendien zur Verfügung, d. h. mehr als die Hälfte der Mittel kann bislang mangels privater Spender nicht abgerufen werden. Dies soll sich ändern. Unternehmen, Stiftungen, Vereine, Privatpersonen – jeder kann sich beteiligen und Förderer werden und dazu beitragen, leistungsstarke und engagierte junge Menschen zu unterstützen Alle Informationen zum Bewerbungsprozess und das Online-Bewerbungsformular stehen unter http://www.studienfonds-owl.de/stipendien/deutschlandstipendium/ zur Verfügung.

 

 

V.l.n.r.: Uni-Präsidentin Prof. Dr. Birgitt Riegraf, Katharina Eßmann, Studienfonds-Geschäftsführerin Katja Urhahne, Matthew Caron, Alexander Heinz, Hendrik Mayer, Carolin Lausen, Florian Sontowski, Landrat Manfred Müller und Christoph Schön, Leiter der Stabstelle Hochschulnetzwerk und Fundraising. Foto: Pauly, Universität Paderborn

Auszeichnung für regional forschende Studierende

Paderborn, 30.05.2018

Auch in diesem Jahr hat der Kreis Paderborn Studierende der Universität Paderborn aufgrund ihrer kreativen Impulse für die Entwicklung in der Region ausgezeichnet. Über die hochschuleigene Stiftung Studienfonds OWL konnten so bereits zum zwölften Mal in Folge engagierte Studierende mit einem Sonderstipendium versehen werden. Neben den Deutschland- und Sozialstipendien stellen die Stipendien des Kreises eine besondere Förderlinie innerhalb der Stiftung dar.

Die nun ausgezeichneten Stipendiatinnen und Stipendiaten haben sich zuvor mit einem Studienprojekt im Rahmen einer Projekt- oder Abschlussarbeit beworben und konnten durch ihre innovativen Ideen überzeugen. Insgesamt werden sechs Studierende verschiedener Fakultäten der Universität Paderborn mit der Gesamtsumme von 5.000,- Euro ein Jahr lang gefördert.

Die prämierten Stipendiatinnen und Stipendiaten werden neben der finanziellen Förderung auch in das ideelle Förderprogramm der Stiftung Studienfonds OWL aufgenommen. In diesem profitieren sie nun ein Jahr lang von zahlreichen Workshops, Unternehmensbesichtigungen und kulturellen Veranstaltungen, die der Studienfonds OWL in Zusammenarbeit mit seinen Förderern ermöglicht. Bei der Urkundenübergabe beglückwünschte die Präsidentin der Universität Paderborn, Prof. Dr. Birgitt Riegraf, die neuen Stipendiatinnen und Stipendiaten herzlich und bedankte sich bei dem Landrat des Kreises Paderborn, Manfred Müller für die gute Zusammenarbeit zwischen Hochschule und Kreis sowie für die langjährige Unterstützung in der Förderung junger Talente. Katja Urhahne, Geschäftsführerin des Studienfonds OWL, hob bei dieser Gelegenheit die Bedeutung der durch den Kreis Paderborn geförderten Stipendien hervor.

Durch Kreativität und Einsatz, so Urhahne, tragen die jüngst ausgezeichneten Stipendiatinnen und Stipendiaten in besonderer Weise zur Entwicklung der Region bei, da die Ergebnisse der zur Bewerbung eingereichten Studienarbeiten immer dem Kreis Paderborn zugutekommen und neue Perspektiven mit sich bringen, die letztlich Fortschritt ausmachen. Mit der Förderung durch den Kreis Paderborn, so Urhahne weiter, werden nicht nur die beiden Ziele des Studienfonds OWL verwirklicht, „Studierende zu fördern und die Region zu stärken“, sondern auch „Zeichen für die Zukunft gesetzt.“

Die an verschiedenen Fakultäten angesiedelten Arbeiten, die mit ihrer Themensetzung allesamt einen regionalen Bezug zum Kreis Paderborn aufwiesen, stimmten auch Landrat Müller beeindruckt. „Durch das Engagement der Studierenden für die Weiterentwicklung der Region leistet jeder Einzelne von ihnen einen Beitrag dazu, den Kreis Paderborn als Wohn- und Wirtschaftsstandort innovativ zu gestalten und zu sichern. Ihre Unterstützung ist somit eine wertvolle Investition in Bildung und Zukunft, welche auch die gute Zusammenarbeit zwischen Hochschule und Kreis stärkt.“

Mit einem Stipendium wurden in diesem Jahr ausgezeichnet:

Katharina Eßmann aus Paderborn, Thema: „Ein empirisches Projekt zur Bewegungsförderung von Kindern und Jugendlichen im schulischen Ganztag im Kreis Paderborn aus der Perspektive der Eltern“

Florian Sontowski aus Lippstadt, Thema: „Erfolgsfaktoren für einen Corporate Inkubator in OWL“

Alexander Heinz und Hendrik Mayer aus Paderborn, Thema: „Entwicklung eines netzfreundlichen Sechs-Schalter-Tiefsetzgleichrichters zur Anwendung in industriellen Stromversorgungen“

Matthew Caron aus Paderborn, gebürtiger Kanader, Thema: „Identifizierung und Klassifizierung hasserfüllter Kommentare im deutschen Web 2.0“

Carolin Lausen aus Steinheim, Thema: „Entwicklung von Qualitätskriterien für den Einsatz von Schulhunden – Eine Handreichung für Paderborner Schulen“

 

 

Gastgeber für interessierte Studierende: Beckmann & Partner CONSULT-Geschäftsführer Birgit Schweneker (links), Matthias Wieking (3. v. l.) und Hermann Vogel (rechts) mit Studienfonds-Geschäftsführerin Katja Urhahne (2. v. r.) gemeinsam mit Studienfonds-Stipendiatinnen und Stipendiaten beim After-Work-Austausch in den Räumen des fördernden Unternehmens.

„Aus 1 mach‘ 2“ – Beckmann & Partner CONSULT verdoppelt Förderung für Studierende und lädt Stipendiaten zu einem exklusiven After-Work-Event ein

Bielefeld/Paderborn, 08.05.2018

Seit zwölf Jahren fördert der Studienfonds OWL Studierende in der Region per Stipendium. Die Kernidee: Die Stiftung akquiriert Spenden von privaten Geldgebern wie Unternehmen, Vereinen, Stiftungen und Privatpersonen, und der Bund verdoppelt diese Gelder im Rahmen des Programms „Deutschlandstipendium“.

Das Unternehmen Beckmann & Partner CONSULT aus Bielefeld ist bereits 2015 als Förderer dem Studienfonds-Netzwerk beigetreten und seitdem mit Begeisterung dabei. Zuletzt luden die drei Geschäftsführer Schweneker, Vogel und Wieking Stipendiatinnen und Stipendiaten in ihr Bürogebäude in die Meisenstraße 79 zu einem „After Work Vortrag“ ein, um ihnen Einblicke in mögliche Berufsfelder zu gewähren und sich dabei auch selbst als potenzieller Arbeitgeber zu präsentieren. Hermann Vogel, der selbst in Bielefeld erfolgreich ein Studium absolviert hat, zog Bilanz und stellte fest, dass er gemeinsam mit seinen Partnern Birgit Schweneker und Matthias Wieking über das Netzwerk, das die Stiftung Studienfonds OWL mit seinen inzwischen 1.900 geförderten Studierenden und über 250 Förderern bietet, bereits mehrere Mitarbeiter einstellen konnte. Dies möchte das Beratungsunternehmen nun zum Anlass nehmen, die Fördersumme von 1.800 Euro auf 3.600 Euro jährlich zu verdoppeln.

Konkret bedeutet dies: Anstatt einem Stipendium finanziert die Beratungsmanufaktur für bankfachliche Themen nun zwei Stipendien für Studierende, die an einer der fünf staatlichen Hochschulen in der Region OWL studieren: „Wir erhöhen unser Engagement beim Studienfonds OWL um 100% und haben uns jetzt entschieden, statt einem Stipendium zwei zu finanzieren“, verkündete Vogel im Herbst bei der feierlichen Stipendienvergabe der Stiftung und richtete sich dann direkt an die weiteren anwesenden Förderer: „Vielleicht hat der eine oder andere auch die Möglichkeit, sich noch etwas mehr zu engagieren, damit wir auch in diesem Bereich unsere Region noch ein Stück mehr voranbringen, als wir es ohnehin schon alle tun!“ Diese Idee möchte die Stiftung Studienfonds OWL nun aufgreifen und ruft im Sommersemester 2018 die Aktion „Aus 1 mach‘ 2“ ins Leben. Alle Geldgeber, die den Studienfonds OWL bereits mit einem Stipendium unterstützen, sind gebeten zu prüfen, ob eine Erweiterung des Engagements möglich ist. „Es ist unser erklärtes Ziel, immer mehr Studierende in OWL per Stipendium zu fördern. Dafür hält der Bund erhebliche finanzielle Mittel bereit, die wir – private Co-Finanzierung vorausgesetzt – im Rahmen des Deutschlandstipendien-Programms für unsere ostwestfälisch-lippischen Studierenden abrufen können“, erklärt Studienfonds-Geschäftsführerin Katja Urhahne das Konzept hinter dem Slogan „Aus 1 mach‘ 2“. Sie ergänzt: „Es wäre schade, wenn wir hier in OWL trotz der sehr guten wirtschaftlichen Situation und eines immer stärker werdenden Nachwuchskräftemangels zusehen müssten, wie die Gelder aus Berlin in andere deutsche Hochschulregionen fließen und für unsere hiesigen Studierenden ungenutzt blieben“.

Noch bis Ende des Sommersemesters haben Unternehmen, aber auch andere Stiftungen, Vereine, Serviceclubs und auch Privatpersonen die Möglichkeit, über eine Beteiligung am Studienfonds OWL nachzudenken. Über die Stiftung Studienfonds OWL Die Stiftung Studienfonds OWL vergibt Stipendien an der Universität Bielefeld, der Universität Paderborn, der Fachhochschule Bielefeld, der Hochschule Ostwestfalen-Lippe sowie der Hochschule für Musik Detmold. Studierende aller Fachrichtungen, die durch Leistung und Engagement überzeugen, haben eine Chance auf ein Deutschlandstipendium. Auch die Überwindung von Hürden im Lebenslauf wird positiv berücksichtigt. Jedes Deutschlandstipendium wird jeweils zur Hälfte mit 1.800 Euro durch Mittel des Bundes und durch Spendengelder der Förderer des Studienfonds OWL finanziert, d. h. die Förderung beträgt insgesamt 3.600 Euro pro Jahr.

Zu den Förderern zählen Unternehmen, Stiftungen, Vereine sowie Privatpersonen aus der Region OWL. Neben der finanziellen Unterstützung bietet der Studienfonds OWL ein umfangreiches ideelles Förderprogramm in Kooperation mit seinen Förderern: Im Rahmen von Unternehmensbesuchen, Besichtigungen kultureller Einrichtungen wie Theater und Museen, Ausflügen in Kletterparks oder zum Geocaching, aber auch in Form von Workshops zur persönlichen Entwicklung haben die Stipendiatinnen und Stipendiaten mehrmals im Monat die Gelegenheit, am Programm der Stiftung teilzunehmen. Die Stiftung Studienfonds OWL vergibt auch Sozialstipendien. Die Bewerbungsphase für diese findet im August 2018 statt.

 

 

Freuen sich gemeinsam über das Stipendium: v.l.n.r.: Katja Urhahne (Geschäftsführerin Studienfonds OWL), Prof. Dr. Birgitt Riegraf (Präsidentin Universität Paderborn), Stipendiatin Jacqueline Lederer, Prof. Dr. Wilhelm Dangelmaier (Universität Paderborn) und Charlotte List-Dangelmaier. Fotograf: Johannes Pauly, Universität Paderborn.

Geschenk zum Ruhestand: Stipendium für Studentin

Paderborn, 22.02.2018

Mit einem so schönen Geschenk hatte Jacqueline Lederer nicht gerechnet, als die Studentin vor drei Wochen den Anruf vom Studienfonds OWL erhielt, dass sie dank einer privaten Spende in Höhe von 3.600 Euro ab dem Sommersemester zwei Jahre lang per Stipendium gefördert wird.

Die junge Mutter zweier Kinder, die zum Wintersemester an der Fachhochschule Bielefeld ihr Studium aufgenommen hat, hatte sich im Herbst auf die Studienfonds-Stipendien beworben. Da die Zahl der Bewerbungen stets weit höher ist als die der förderungswürdigen Bewerber, ging Jacqueline Lederer zunächst leer aus, stand jedoch auf Platz 1 der Nachrückerliste. Nun ereilte sie das Glück: Prof. Dr. Wilhelm Dangelmaier, Professor der Universität Paderborn, tätig im Heinz Nixdorf Institut und dort verantwortlich für die Wirtschaftsinformatik hat den Eintritt in den Ruhestand zum Anlass genommen, um Gutes zu tun: „Ich brauche keine große Abschiedsfeier. Mir ist es viel wichtiger, dass ich da helfen kann, wo Hilfe benötigt wird.“

Dies ist bei Jacqueline Lederer der Fall. Die 32-jährige Mindenerin ist alleinerziehende Mutter zweier Kinder und erfüllt sich mit dem begonnenen Studium einen Lebenstraum: „Ich habe hart dafür gearbeitet und gekämpft, dass ich studieren kann. Dass ich jetzt noch das Stipendium bekomme, macht mich unendlich dankbar und glücklich. Damit wird mir auch ein Teil der Last, die mein Alltag mit sich bringt, genommen“, erklärt die zielstrebige Studentin.

Bei einem Treffen mit der designierten Präsidentin der Universität Paderborn, Frau Professorin Dr. Birgit Riegraf und ihren Förderern, dem Ehepaar Dangelmaier, wurde ihr die Stipendiums-Urkunde feierlich überreicht. Die Präsidentin, die gleichzeitig Vorstandsmitglied des Studienfonds OWL ist und die Geschäftsführerin der Stiftung Katja Urhahne beglückwünschten Frau Lederer und hießen sie in der Förderung herzlich willkommen.

 

Marie-Theres Horowski, Geschäftsführerin Dr. A. Heinrike Heil und Miriam Bent-f-Stiftung Standortsicherung Kreis Lippe

„Danke, dass wir als Stiftung Standortsicherung Kreis Lippe Partner dieses innovativen, nachhaltigen und zukunftsfähigen Projektes sein dürften. Wir sind gespannt auf die nächsten Entwicklungen und freuen uns auf weitere Jahre der gemeinsamen und vertrauensvollen Arbeit."