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CHANCE NUTZEN UND UM EIN DEUTSCHLANDSTIPENDIUM BEWERBEN

Wer im kommenden Wintersemester 2024/25 an der Universität Bielefeld, der Universität Paderborn, der Hochschule Bielefeld, der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe oder der Hochschule für Musik Detmold studiert,

Mit 3.600 Euro jährlich fördert die Stiftung Studienfonds OWL Studierende in Ostwestfalen-Lippe im Programm „Deutschlandstipendium“. Bewerbungen sind vom 15. März bis 7. Mai 2024 online bei der Stiftung möglich.

Derzeit werden 560 Studierende der fünf Studienfonds-Hochschulen mit einem Stipendium gefördert; eine von ihnen ist Anstasia Treustedt, die Architektur an der Hochschule Bielefeld am Campus Minden studiert. Bildquelle: Stiftung Studienfonds OWL

kann sich bis zum 7. Mai hier um ein Deutschlandstipendium bewerben. Auch Studieninteressierte sind folglich bereits jetzt zur Bewerbung aufgefordert. Bei der Auswahl der Stipendiatinnen und Stipendiaten werden die Schul- und Studienleistungen sowie ehrenamtliches Engagement und besonders herausfordernde persönliche Umstände berücksichtigt. Daneben werden auch gesellschaftliches und soziales Engagement oder auch besondere persönliche Umstände in die Bewertung einbezogen, z. B. die Betreuung von Kindern oder pflegebedürftigen Angehörigen.

Die Stipendien belaufen sich auf 3.600 Euro im Jahr. Die Bewilligung geschieht einkommensunabhängig und auch unabhängig vom BAföG; das Geld steht zur freien Verfügung und muss nicht zurückgezahlt werden. Aktuell werden 560 Studierende an den fünf am Studienfonds OWL beteiligten Hochschulen gefördert. Eine von ihnen ist Anastasia Treustedt. „Für meine Familie und mich ist das Stipendium ein echter Glücksfall,“ erklärt sie. Die Mutter zweier Kinder studiert Architektur am Campus Minden der Hochschule Bielefeld. Hinter ihr liegt schon jetzt ein besonderer Lebensweg: Sie hat ihr Abitur in Niedersachsen gemacht, dann ein erstes Studium im Fach Soziale Arbeit hochschwanger abgeschlossen und war als Sozialarbeiterin auch einige Jahre berufstätig – inklusive sechsjähriger Auswanderung nach Großbritannien. Mit dem Architektur-Studium erfüllt sie sich nun ihren Traum und hat dafür ihren alten Beruf an den Nagel gehängt. Das Stipendium hilft der Familie damit finanziell, aber würdigt auch ihre Leistungen. Bereits im vergangenen Jahr wurde eine ihrer Arbeiten im Studium als eins der „best of architecture“-Werke in der Hochschule ausgestellt. Sie rät: „Eine Bewerbung um ein Stipendium ist nicht so aufwändig, wie man vielleicht denkt – man sollte es in jedem Fall probieren, denn neben dem finanziellen Aspekt ist es auch eine tolle Chance, mit dem Stipendium ein Netzwerk zu anderen Geförderten, aber insbesondere auch zu Förderern und damit auch zu möglichen Arbeitgebern aufzubauen.“

Jedes Deutschlandstipendium wird jeweils zur Hälfte mit 1.800 Euro durch Mittel des Bundes und durch Spendengelder der Förderer des Studienfonds OWL finanziert. Zu diesen Förderern zählen Unternehmen, Stiftungen, Vereine sowie Privatpersonen aus der Region OWL. Neben der finanziellen Unterstützung bietet der Studienfonds OWL ein umfangreiches ideelles Förderprogramm in Kooperation mit seinen Förderern.