Studienfonds ENGAGIERT

Persönlich. Engagiert. Inspiriert.

Unsere Stipendiatinnen und Stipendiaten sind vielfältig engagiert, üben Ehrenämter und Freiwilligendienste aus. Sie helfen aus Überzeugung und mit vollem Herzen dort, wo Unterstützung dringend gebraucht wird. In der Rubrik Studienfonds ENGAGIERT zeigen wir Beispiele und bitten um Ihre Unterstützung bei den vorgestellten Projekten.

 

SOPHIA MEYER, Masterstudium Integrierte Sonderpädagogik

Persönlich – kurz vorgestellt:

Mein Name ist Sophia Meyer und ich bin 26 Jahre alt. Ich habe letztes Jahr mein Lehramtsstudium an der Universität Bielefeld abgeschlossen und studiere derzeit im Doppel-Master das Fach “Integrierte Sonderpädagogik“. Während dieser Zeit werde ich durch das Stipendium gefördert. Seit Beginn des Studiums arbeite ich im sonderpädagogischen Bereich, um einerseits mein Studium zu finanzieren und andererseits Praxiserfahrungen zu sammeln. Aktuell arbeite ich als Alltagsassistentin für eine junge Frau mit Körperbehinderung und helfe an einer Bielefelder Förderschule aus. Darüber hinaus engagiere ich mich für den familienunterstützenden Dienst in Bethel (FuD), um Eltern von Kindern mit Behinderungen zu entlasten. In den Semesterferien versuche ich regelmäßig mit der Lebenshilfe Gütersloh die Freizeiten für Menschen mit Behinderung mitzugestalten.
 

Engagiert – mein Projekt:

Gespräche mit Lehrkräften belegen, dass es nicht genügend engagierte Unternehmen gibt, die Menschen mit Behinderungen aufnehmen. Insbesondere im Zuge der Inklusion sollten auch Menschen mit einer geistigen Behinderung die Möglichkeit haben, direkt in den Ersten Arbeitsmarkt einzusteigen und nicht nur in den Zweiten. Ich würde gerne das Netzwerk des Studienfonds nutzen, um die Firmen zu ermutigen, diesen besonderen Menschen die Chance zu geben, ein Teil ihres Unternehmens zu werden. Ich möchte gerne eine Kooperation zwischen Unternehmen und Förderschulen anbieten. Mir ist bewusst, dass dies mit einem zusätzlichen Aufwand für die Firmen verbunden ist, dennoch sollte die Wertschätzung aller Personen im Vordergrund stehen.
 

Inspiriert – so kann man mitmachen:

Ich würde mich freuen, wenn sich viele Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen angesprochen fühlen und die Chance ermöglichen, Praktikumsplätze für Menschen mit Behinderung anzubieten. Je mehr Unternehmen sich melden, desto höher liegt die Wahrscheinlichkeit ein ortsnahes Praktikum zu finden. Die Schüler:innen freuen sich, handlungsorientierte Arbeiten durchzuführen, wie zum Beispiel in der Kantine auszuhelfen. Wer Interesse daran hat, sein Unternehmen inklusiv umzugestalten, kann sich gerne per E-Mail (sophia.meyer@uni-bielefeld.de) bei mir melden. Auch Menschen, die effektive Ansätze zur inklusiven Umgestaltung haben, können mich kontaktieren.