Sonderstipendium des Kreises Paderborn 2020

Der Kreis Paderborn fördert im Jahr 2020 zum 14. Mal in Folge und damit seit Gründung des Studienfonds OWL Studierende an der Universität Paderborn mit Stipendien. Die Förderbeiträge werden über die Stiftung Studienfonds OWL vergeben. Insgesamt werden Studierende der fünf verschiedenen Fakultäten mit einer Gesamtsumme von 5.000 Euro für ein Jahr gefördert.

Mit einem Stipendium ausgezeichnet werden im Förderjahr 2020/21:

Felix Agethen, der eine Bachelor-Arbeit mit dem Titel „Bewegungsförderung im schulischen Ganztag” verfasst und den aktuellen Zustand der städtischen Grundschulen im Stadtgebiet Bad Wünnenberg erhoben hat. Ziel ist es, den Schulen und Schulträgern Möglichkeiten aufzuzeigen, Schulkindern im offenen Ganztag Bewegungsangebote in Form von Angeboten in der Schule oder in Kooperation mit Sportvereinen zu ermöglichen.

Joel-Joshua Menk, der in seiner Masterarbeit mit dem Titel „Implementierung einer Bewertungsmethode für Wasserverbräuche am Beispiel eines international agierenden Automobilzulieferers mit dem Ziel einer abwasserneutralen Produktion“ am Beispiel der Paderborner Benteler Automobiltechnik GmbH analysiert, wie sich Unternehmen auf die neuen Herausforderungen bei der Nachhaltigkeitsbewertung vorbereiten können und wie das Ziel einer abwasserneutralen Produktion umgesetzt werden kann. Dabei soll ein Konzept zur Minimierung der durch den Wasserverbrauch verursachten Umweltwirkungen von Organisationen entwickelt werden. Es leistet damit einen Beitrag zur Förderung des Bewusstseins für Nachhaltigkeitsthemen im Kreis Paderborn und darüber hinaus.

Romina Müller, die in ihrer Projektarbeit „Epidemiologie von Kopfbällen im Kinder- und Jugendfußball im Kreis Paderborn“ forscht. Um die aktuelle Situation im deutschen Nachwuchsfußball besser einzuschätzen, untersucht dieses Projekt die Umfänge und Arten von Kopfbällen in leistungsorientierten Jugendteams des Kreises Paderborn im Längsschnitt. Ziel ist es, das Kopfballverhalten einzelner Altersklassen unter Berücksichtigung des Geschlechts zusammenzutragen und gegenüberzustellen, um weiterführend einen internationalen Vergleich zwischen dem regionalen Kopfballaufkommen bei Kindern und Jugendlichen im Kreis Paderborn und dem anderer Länder aufstellen zu können. Zusätzlich werden die Vereine im Kreis Paderborn durch diese Arbeit für das Thema „Kopfbälle“ sensibilisiert und informiert.

Maik Otte, der in seiner Masterarbeit mit dem Titel „Konzeption einer Unterrichtseinheit mit neueingeführter Simulationssoftware für die SPS-Programmierung sowie Entwicklung und Erprobung einer adressatenspezifischen Evaluation“ forscht und eine Unterrichtseinheit für den Ausbildungsberuf „Elektroniker/in für Betriebstechnik“ konzipiert. Als Lernträger dient eine explizit für diese Lernsituation neu eingeführte Simulationssoftware, die eine Industrieanlage realistisch simuliert und mit der vorhandenen SPS-Technik angesteuert werden kann. In einem fiktiven Szenario führen die Schülerinnen und Schüler eine Erweiterungsmaßnahme durch, die mehrere Themengebiete streift und in einem Funktionstest unter realistischen Bedingungen mündet. Da die Unterrichtseinheit durch die Corona-Pandemie nicht unter Realbedingungen getestet werden kann, besteht ein weiteres Ziel dieser Arbeit in der Entwicklung einer Evaluationsmethode zur Analyse der Unterrichtsmaterialien durch erfahrene Lehrkräfte.

Dominique Willing, der in seiner Masterarbeit mit dem Titel „Social Start-Ups in Ostwestfalen-Lippe: Welche Entwicklungsmöglichkeiten existieren für das derzeitige Ökosystem?“ folgenden Fragestellungen nachgeht: Inwiefern ist das derzeitige Ökosystem in OWL geeignet für die Entstehung und Förderung von Social Start-Ups? Welche Maßnahmen sind erforderlich, um die Entstehung und erfolgreiche Entwicklung von Social Start-Ups in OWL zu unterstützen? Die Arbeit soll mögliche Wege aufzeigen das Ökosystem für Gründer*innen von Social Start-Ups nachhaltig gründungsfreundlicher zu gestalten und in Form eines Reports gezielt unterstützenden Organisationen sowie Social Start-Ups in OWL zur Verfügung gestellt werden.

    Fragen zum Programm und zur Bewerbung beantwortet Ihnen Friederike Ruwisch sowohl telefonisch unter Tel.: 05251/60 5475 als auch per E-Mail unter f.ruwisch@studienfonds-owl.de