Einstein-OWL

Am Schülerwettbewerb Einstein-OWL nehmen Schülerteams von Gymnasien, Gesamtschulen und Berufskollegs und außerschulischen Initiativen aus OWL teil. Die Teams bearbeiten Projekte aus Naturwissenschaft, Informatik und Technik. Eine Lehrkraft unterstützt die Schüler kontinuierlich bei der Projektarbeit. Die Dauer der Projektarbeit beträgt mind. drei Monate.

Die fünf Teams mit den überzeugendsten Projektideen präsentieren der Jury ihre Projekte in Detmold. Im Anschluss werden die Preise zum Einstein-OWL verliehen. Die Gewinner erhalten bei Aufnahme eines Studiums an einer der am Studienfonds beteiligten Hochschulen ein Stipendium in Höhe von 3.600 Euro für ein Jahr.

Ziel des „Einstein-OWL“ ist die Auszeichnung und Förderung von Schülern aus Ostwestfalen-Lippe, die besondere Leistungen in den Bereichen Naturwissenschaft (z.B. Biologie, Chemie, Informatik, Physik) und Technik nachweisen können.

Informationen wie Teilnahmebedingungen und der Bewerbungszeitraum für das Jahr 2017 sind Initiates file downloadhier zu finden.

Weitere Informationen sind hier zu finden:
Opens external link in new windowhttp://pg-stiftung.net/weiterfuehrende-schule/einstein-owl

Einstein-OWL ist eine Gemeinschaftsinitiative

Schirmherrin ist die Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl.

 

 

Stefan Wolf (Peter Gläsel Stiftung), Ute Kolbow (Günther + Rita Rudloff-Stiftung Minden), Michael Uhlich (Bezirksregierung Detmold) und Dr. Burghard Lehmann (Osthushenrich-Stiftung Gütersloh) (hinten v.r.) freuen sich mit den Preisträgern des Einstein-OWL (vorne v.l.): Sebastian Brumby, Judith Löcke, Julian Schlangenotto, Eli Kogan-Wang, Florian Schönlau, Adrian Block, Wilhelm Hackl, Maximilian Schmöcker
und Lukas Koschek.

Foto: © Birgit Sanders
Einstein OWL, Stiftung Studienfonds OWL, © Birgit Sanders

Die Gewinner 2018 und ihre Projekte im Überblick

Stiftungen vergeben zwei erste Plätze beim „Einstein-OWL“ an Nachwuchsforscherteams aus Lippe und Paderborn.

Sebastian Brumby, Eli Kogan-Wang, Judith Löcke und Julian Schlangenotto vom Verein Epunkt.e in Paderborn hatten die Idee, neben Sonne und Wind auch Regen für die Energiegewinnung zu nutzen. In einer groß angelegten Recherche fuhren sie bis zur Uni Hamburg und sprachen mit Experten. Schließlich entwickelten sie die Idee, Piezoelemente, kleine elektrische Bauelemente, die bei einer Druckveränderung elektrische Spannung erzeugen, zu verwenden. Sie fanden heraus, dass ein Regentropfen genug Druck erzeugt und erhoffen sich nun die Möglichkeit, Regenwasser für die Energiegewinnung zu nutzen, ohne es dem natürlichen Wasserkreislauf zu entziehen.

Adrian Block, Wilhelm Hackl, Maximilian Schmöcker und Florian Schönlau vom Gymnasium Horn-Bad Meinberg überzeugten die Jury mit dem „IoT-Bienenhaus“. Ihre Grundidee war, etwas gegen das Bienensterben zu tun. Und so entwickelten sie eine App für Hobbyimker, die es zum Beispiel ermöglicht, das Gewicht des Bienenstocks per Sensoren direkt aufs Handy zu übertragen und daraus Schlüsse zu ziehen, wie es den Bienen geht und ob der Honig geerntet werden muss. Die Jury lobte insbesondere den erschwinglichen einmaligen Investitionspreis von 40 bis 50 Euro pro Bienenstock, für den Imker ihre Bienenvölker auch von zu Hause aus via Smartphone im Blick haben.

Ebenfalls mit einer App überzeugte Lukas Koschek vom Marianne-Weber- Gymnasium in Lemgo. Er hat eine Medikations-App entwickelt, mit der Patienten, Ärzte und Apotheker den Überblick über Behandlungspläne behalten und die die Patienten an Einnahmen erinnert. Dafür belohnte ihn die Jury mit dem dritten Platz, der mit 500 Euro dotiert ist.