Bildungscluster OstWestfalenLippe

Projekte und Ziele

Der Bildungscluster OstWestfalenLippe hat es sich zur Aufgabe gemacht, mit gezielten Maßnahmen Studierende und die mittelständische Wirtschaft noch stärker zu vernetzen. Neben bestehenden Aktivitäten in der Region wurden drei Projekte im Förderungszeitraum ins Leben gerufen:

 

 

Was ist der Bildungscluster?

Bundesweit fördert der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft vier Bildungscluster, in denen Hochschulen, Netzwerkverbände und die regionale Wirtschaft kooperieren. Der Bildungscluster OstWestfalenLippe "Studierende entdecken Karrieren in OWL – Regionale Allianz für Nachwuchssicherung im Mittelstand" wurde als eine Initiative zur Nachwuchssicherung für die Region im Wettbewerb des Stifterverbandes ausgezeichnet und im Zeitraum von 2013 bis 2015 gefördert.

 

 

Rückblick

Insgesamt wurde das Bildungscluster OWL als ein Netzwerk der Netzwerke für die Region verstanden: Innerhalb der bereits vorhandenen stabilen Strukturen von Bildungsnetzwerken wurden neue Ziele und Maßnahmen definiert und umgesetzt sowie zahlreiche Kooperationen einzelner Institutionen intensiviert oder neu geschlossen. Die Finanzierung durch den Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft hat einen wichtigen Beitrag zur Vernetzung von Studierenden und dem Mittelstand, aber auch zur Vernetzung der beteiligten Projektpartner untereinander beigetragen. Während der Projektlaufzeit des Bildungsclusters OWL wurden insgesamt 900 Studierende und 60 Unternehmen in der Region erreicht.

Die Erfolge der einzelnen Teilprojekte in der Kurzübersicht: Die Initiative für Beschäftigung OWL e. V. hat im Rahmen des Teilprojekts 1 ein Traineeprogramm entwickelt, das auch weiterhin für Unternehmen zur Verfügung steht. Im studienbegleitenden Programm „Mit dem Master in den Mittelstand“ (Teilprojekt 2) für Masterstudierende in MINT-Fächern an der Fachhochschule Bielefeld und der Universität Bielefeld wurden zahlreiche neue Formate für Studierende entwickelt. Die Beteiligung von weiblichen Studierenden fiel in diesem Teilprojekt mit fast 30 % im Vergleich zum allgemeinen Studierendenanteil im MINT-Bereich überproportional hoch aus.

Im Rahmen des Teilprojekts 3 „Service Learning – Regionalentwicklung durch gesellschaftliches Engagement“ wurde an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der Universität Paderborn ein Service Learning-Prototyp entwickelt, der auch anderen Hochschulen in OWL zur Verfügung steht. Zudem hat ein Transfer auf nationaler und internationaler Ebene stattgefunden und es wurden internationale Forschungskooperationen geschlossen. 

 

 

 

Bei der Finalrunde in Berlin (von links): Prof. Dr. Nikolaus Risch, Friederike Ruwisch, Prof. Dr. Beate Rennen-Allhoff, Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl sowie Prof. Dr. Gunther Olesch. Foto: Steffen Weigelt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Preisverleihung im November 2013 im Heinz Nixdorf MuseumsForum: Der damalige Paderborner Uni-Präsident und Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. Nikolaus Risch nahm gemeinsam mit Prof. Dr. Gunther Olesch, Mitglied der Geschäftsführung der Phoenix Contact-Gruppe die Auszeichnung von Volker Meyer-Guckel, stellvertretender Generalsekretär des Stifterverbandes entgegen.
Service Learning im Bildungscluster OWL nimmt Fahrt auf: Studierende, Kooperations- sowie Praxispartner freuen sich gemeinsam mit Jun.-Prof. Karl-Heinz Gerholz (rechts) beim Projektstart auf die gemeinsamen Praxisprojekte.

Kontakte für den Berufseinstieg in der Region: Bei Netzwerktreffen stand das Kennenlernen und der Austausch im Fokus.
Bei Messeauftritten haben die Projektverantwortlichen interessierte Studierende und Unternehmen über ihre Beteiligungsmöglichkeiten informiert.
900 Studierende haben im Projektzeitraum von den Aktivitäten des Bildungscluster OWL profitiert.
Die Repräsentanten des Bildungscluster OWL bei der Zwischenevaluation des Bildungsclusters OWL (von links): Julia Kralemann, stellvertretende Geschäftsführerin der Stiftung Studienfonds OWL und Projektkoordinatorin im Bildungscluster OWL, Michael Hyllan, Leiter Zentrales Personalmanagement bei der CLAAS KGaA mbH, Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl, Prof. Dr. Gerhard Sagerer, Rektor der Universität Bielefeld und Prof. Dr. Nikolaus Risch, damaliger Präsident der Universität Paderborn Foto: Martin Magunia/Stifterverband.

Teilprojekt 1: Mit dem Bachelor-Traineeprogramm in den Mittelstand...

...ist ein Angebot für Bachelorabsolventinnen und -absolventen, die Berufspraxis wollen.

In Kooperation mit den fünf Hochschulen in Ostwestfalen-Lippe, der OWL GmbH und it’s OWL schafft die IfB OWL mit diesem Teilprojekt ein Angebot für Bachelorabsolventinnen und -absolventen aller Studienrichtungen, die im Anschluss an ihr Bachelorstudium in die Berufspraxis einsteigen wollen.

Innerhalb des Programms werden ihnen drei Bausteine zur Verfügung gestellt: die Berufspraxis in einem kleinen oder mittelständischen Unternehmen in OWL, ein breites Seminarangebot an den Hochschulen OWL sowie übergreifende Netzwerkveranstaltungen.

 

 

 

 

 

 

 

Teilprojekt 2: Mit dem Master in den Mittelstand...

...lässt Masterstudierende der MINT-Fächer von Unternehmenskontakten in der Region, Trainings und Praxiserfahrungen profitieren.

Das studienbegleitende Programm bietet Masterstudierenden aus den Mint-Fächern Unterstützung bei der Vorbereitung auf den Berufseinstieg in die mittelständische Wirtschaft. Die Projektleitung und Koordination erfolgt gemeinsam durch die Fachhochschule Bielefeld und die Universität Bielefeld.

Unternehmen können sich bei der Durchführung von Veranstaltungen in dem Studienprogramm beteiligen, um qualifizierte Master-Studierende aus den unterschiedlichen Mint-Fächern kennenzulernen, beispielsweise im Rahmen von gemeinsamen Praxisprojekten, Workshops und Unternehmensbesichtigungen.

Studierende eignen sich in vier Bausteinen Grundlagenwissen über die mittelständische Unternehmenslandschaft in OWL an.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Teilprojekt 3: Service Learning - Regionalentwicklung durch gesellschaftliches Engagement...

...richtet sich an Studierende, die Lust haben, Verantwortung für die Gesellschaft zu übernehmen und Unternehmen, die engagierte Studierende im Praxiseinsatz begleiten und gemeinsam mit ihnen konkrete Praxisprojekte umsetzen möchten.

Service Learning ist eine moderne Lernform, bei der Studierende gemeinnützige Organisationen in Ostwestfalen-Lippe mit ihrem Fachwissen aus dem Studium unterstützen. Ziel ist, eine von der Unternehmenspraxis getragene Brücke zwischen der Hochschule und der Region zu bauen. Das Programm gliedert sich dabei in drei Bausteine.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Für weitere Informationen zum Bildungscluster gibt es Initiates file downloadhier den offiziellen Flyer.