Ideelle Förderung

Rückenwind für Hürdenläufer

Preisverleihung an Prof. Dr. Jürgen Krahl, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Studienfonds OWL und Präsident der Technischen Hochschule OWL (2. v. l.), Prof. Dr. Ingeborg Schramm-Wölk, Vorstandsmitglied Stiftung Studienfonds OWL und Präsidentin der Fachhochschule Bielefeld (Mitte) und Katja Urhahne, Geschäftsführerin der Stiftung Studienfonds OWL (2. v. r.) durch Anja Karliczek, MdB und Bundesministerin für Bildung und Forschung (links) und Dr. Volker Meyer-Guckel, stellvertretender Generalsekretär des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft (rechts). Foto: BMBF/Hans-Joachim Rickel
Rückenwind für Hürdenläufer

Bereits zum zweiten Mal darf sich die Stiftung Studienfonds OWL über eine Auszeichnung des Stifterverbandes für die deutsche Wissenschaft freuen. Im Rahmen des Wettbewerbs "Rückenwind für Hürdenläufer" wurden bundesweit fünf Preisträger ausgewählt und mit jeweils 5.000 Euro prämiert. Die feierliche Bekanntgabe und Preisverleihung fand am Freitag in der Fachhochschule Bielefeld statt und wurde von Anja Karliczek, Bundesministerin für Bildung und Forschung, und Dr. Volker Meyer Guckel, stellvertretender Generalsekretär des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft, in Anwesenheit von NRW-Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen vorgenommen.

Anlässlich der Jahresveranstaltung sagt Bundesbildungsministerin Karliczek: "Das Deutschlandstipendium ist die größte öffentlich-private Bildungspartnerschaft in Deutschland. Es bringt Menschen zusammen, die sich gemeinsam für junge Talente, für unsere Zukunft engagieren. Und das kommt allen zugute. Ich freue mich über alle Beteiligten, die sich für diese neue Stipendienkultur einsetzen.""Neben Leistung und Engagement ergeben sich aus den individuellen Lebenswegen der Studierenden weitere wichtige Förderkriterien. Sie müssen bei der Stipendienvergabe berücksichtigt werden und noch stärker ins allgemeine Bewusstsein rücken", erläutert Volker Meyer-Guckel, stellvertretender Generalsekretär des Stifterverbandes. "Auch die Stiftung Studienfonds OWL hat hier bereits zahlreiche sehr gut funktionierende Verfahren zur Auswahl und Förderung von Studierenden entwickelt, die in ihrem Leben so mache Hürde meistern mussten." Der Wettbewerbsbeitrag der Stiftung Studienfonds OWL trug den Titel "Ein Staffelstab für Hürdenläufer". Im Rahmen der Wettbewerbsausstellung überreichte Studienfonds-Geschäftsführerin Katja Urhahne der Bundesministerin symbolisch einen Staffelstab.


Bestes Förderprogramm bundesweit

Die Preisträger vom Studienfonds OWL mit der Bundesministerin für Bildung und Forschung.
Die Preisträger vom Studienfonds OWL mit der Bundesministerin für Bildung und Forschung.

2013 wurde der Studienfonds OWL vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft für sein ideelles Förderprogramm ausgezeichnet. Im Wettbewerb "Die Besten begleiten" erhielt das Förderkonzept aus OWL den mit 10.000 Euro dotierten Preis. Die Jury kürte aus über 30 Bewerbungen drei Gesamtsieger, die für ihre Umsetzung des bundesweiten Deutschlandstipendiums ausgezeichnet wurden. Die Preisträger verfügen über "schlüssige Gesamtkonzepte mit zahlreichen innovativen Vernetzungsmaßnahmen zur ideellen Förderung von Stipendiaten, die auch für andere Hochschulen Modellcharakter besitzen", hieß es im Urteil der Jury.

Der Studienfonds OWL überzeugt mit seinem Konzept, das Studierende und Fördernde zusammenbringt und so frühzeitig den Kontakt zwischen Arbeitgebern und Nachwuchsfachkräften ermöglicht. Mit Netzwerktreffen, Workshops, Unternehmensbesichtigungen, Bewerbungstrainings und Mentoring für Stipendiatinnen und Stipendiaten bietet das ideelle Förderprogramm des Studienfonds eine Vielzahl an Kontaktmöglichkeiten in die regionale Wirtschaft und Gesellschaft. Die Qualität der durch das Deutschlandstipendium angeregten Stipendienkultur liegt neben der finanziellen Unterstützung vor allem in der ideellen Förderung. Insbesondere gilt der Dank den Förderinnen und Förderern, die den Mehrwert des Stipendienprogramms für sich erkannt haben. Darüber hinaus kann der Preis eine Motivation für Akteurinnen und Akteure sein, sich zukünftig zu engagieren.